Dienstag, 14. April 2026

getroste verzweiflung? utopien gesucht

 


DEMOKRATIE IST DAS ZENTRALE GLAUBENSBEKENNTNIS UNSERER GESELLSCHAFT, ABER SIE ERFORDERT EBEN STIMMEN, OHREN UND HÖRENDE HERZEN.

Hartmut Rosa, aus : Demokratie braucht Religion, Untertitel: Über ein eigentümliches Resonanzverhältnis, Vorwort Gregor Gysi.  Kösel- Verlag. Ein spannendes Buch über Wertvorstellungen und die Relevanz von Religionen in einer Gesellschaft. Laßt uns darüber nachdenken, gerne auch streiten, was wir verlieren, wenn wir auf eine solidarische Gesellschaft verzichten.

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mich machen die politischen entscheidungen unserer regierung so mutlos, so uninspiriert rennen sie dem vermeintlichen volkswillen hinterher. lesen sie nur die blödzeitung? 

grosse freude zunächst mal über den ungarischen politikwechsel, es wird zu beobachten sein, ob es eine neue kontinuität gibt. 

hier im städtchen geht es immer noch um die erwartete schließung des kreiskrankenhauses, das wunderbar mit den unikliniken in HD/MA zusammenarbeitet. ich denke, die einwohner werden mit fruchtlosen diskussions- und infostunden müde geklopft. 

daneben bin ich beschäftigt mit gesundheit und krankheit und altersbedingten ausfällen. erstaunlich gut klappt manche hilfe, während die arztsuche zur lotterie wird. da möchte ich millionärin sein, wobei mich allein dieser gedanke gestern schon wieder zornig machte. ich will nicht leben in einer gesellschaft, in der macht und geld die oberhand haben, und der glaube an utopien in der filmwirtschaft ausgelebt wird. neue modelle für den alltag werden gesucht. 

 

6 Kommentare:

  1. Guten Morgen, das klingt wirklich etwas erschöpft bei dir ( was angesichts der Entwicklungen auf politischer Ebene nicht verwundert ).
    Ich habe mich aus allem etwas ausgeklinkt und grüße noch aus München!
    Astrid

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    1. da freue ich mich doch, liebe astrid, dass du bei deiner familie bist, laß es dir gutgehen. danke, lieben gruß, roswitha

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  2. Lb Roswitha 👩‍❤️‍👩

    GESUNDHEIT = FIRST 🙏🏻
    Bin auch angeschlagen 😔
    und da ist mir die Politik so was von wurscht 🤷🏻‍♀️
    Den Machtwechsel in Ungarn habe ich aber freudig mitbekommen 👍🏻🍀
    Positive Nachrichten sind Heilung für's Gemüt 🤗
    Herzliche Frühlingsgrüße 🍃🌼🪻
    und fühle DICH umarmt von Annette ... 🫂

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    1. liebe annette, hoffe du bist wieder gesund und kannst in den frühling, herzlichen gruß, roswitha

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  3. In den letzten Wochen war ich zweimal mit meinem Vater in Notfallambulanzen. Was man da erlebt, ist grauenhaft. Menschen, die sich selbst nicht mehr zu helfen wissen (die z.B. nicht selbstständig gehen können, oder demenzkranke Menschen), sollte man keinesfalls allein stundenlang in einer Notfallambulanz lassen. Niemand kümmert sich dort, es werden nur Untersuchungen gemacht, danach bleiben sich die Kranken selbst überlassen - bis sie wieder mit der Rettung retourgebracht werden, was stundenlang dauern kann.
    Ich schätze mich glücklich, dass ich meine Eltern immer begleiten konnte und kann - was nicht selbstverständlich ist (aus beruflicher Sicht, da habe ich allerdings Glück, auf Verständnis zu treffen).

    Zwei- oder gar Dreiklassen-Medizin ist ein Skandal. Ich lebe sparsam, was ich mir leiste, sind allerdings Wahlärzt*innen: Ich möchte mich nicht mit vier oder fünf Minuten abspeisen lassen, die ein Kassenarzt zur Verfügung hat.

    Das von Dir zitierte Buch ist sicherlich hochspannend. Notwendigerweise sollte sich eine Demokratie allerdings unbedingt an Sach- und Hausverstand ausrichten. Beide scheinen in der Politik und auch bei vielen Menschen nicht weit verbreitet zu sein.
    Für Ungarn erwarte ich keine großen Wunder. Der gewählte Mann steht ebenfalls rechts, auch, wenn er sich Europa zugetan zeigt. Er nimmt eine große Bürde auf sich, was sein Vorgänger reichlich verbockt hat. Es muss ihm Zeit zugestanden werden, vieles aufzuarbeiten. Bin nicht sicher, ob die Menschen ausreichend Geduld haben werden.
    Alles Gute für Dich, liebe Roswitha!

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  4. liebe c stern, ich denke, es braucht auch gedanken an utopien und dialoge mit allen gruppen, um eine gute gesellschaft zu formen, in der alle gerne leben. in der sie keine angst haben müssen, irgendwann aus der fürsorge zu fallen. kämpfen wir weiter und achten auf unsere umgebung. hab einen guten tag, herzlichen gruß, roswitha

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