1. Januar 2020, früh
Die Krähe lacht. Die Krähe weiss, Was hinter
Vogelscheuchen steckt, Und dass sie nicht wie Huhn mit Reis Und
Curry schmeckt.
Die Krähe schnupft. Die Krähe bleibt Nicht
gern in einer Nähe. Dank ihrer Magensäure schreibt Sie Runen.
Jede Krähe.
Sie torkelt scheue Ironie, Flieht souverän
beschaulich. Und wenn sie mich sieht, zwinkert sie Mir zu, doch
nie vertraulich.
Joachim Ringelnatz (1883-1934) deutscher Dichter, Kabarettist und
Seefahrer Aus „Und auf einmal steht es neben dir“ Gesammelte
Gedichte, Büchergilde Gutenberg, Copyright 1950 by Karl Henn
Die Krähen waren weniger ängstlich als die Enten am Neckar, einige dumme und bösartige Menschen warfen noch am Morgen Böller durch die Gegend. Da blieb kein Vogel auf seinem Nachtplatz.
Vom anderen Ufer aus hörten wir die Jungs- es sind fast immer Jungs!
Die Krähen hätten sie verfolgen und bekleckern sollen.
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Die Krähen haben ein gutes Gedächtnis. Vielleicht kommt die Strafe später.
AntwortenLöschenLieber Andreas, es wäre wunderbar wenn du Recht hättest! Danke für die Post, freut mich, guten Start in die neue Arbeitswoche, Gruß Roswitha
LöschenIch habe öfters gesehen, daß sich, wo die Schweine weiden, Krähen auf sie setzten und acht geben, wenn sie einen Wurm aufwühlen, herabfliegen und ihn holen, alsdann sich wieder an ihre alte Stelle setzen. Ein herrliches Sinnbild von dem Kompilator, der aufwühlt, und dem schlauen Schriftsteller, der es ohne viele Mühe zu seinem Vorteil verwendet.
AntwortenLöschenGeorg Christoph Lichtenberg
Soviel zur KLUGHEIT der KRÄHE !
DIR einen schönen Sonntag wünsch, lb Roswitha ... der heute grau bleiben wird... mit unserer SONNE im Herzen ... Annette ♥
Wir hatten einen jungen Hahn, der verhielt sich wie diese Krähen. Er ritt mit dem Schwein(wir hatten zwei) durch das Gehege. Es war schön die Tiere zu beobachten, wir waren von "Selbstversorgung auf dem Land" infiziert. Vorbei, Freude brachte es, und geschmeckt hat es!
AntwortenLöschenLiebe Annette, auch Dir einen schönen Sonntag, Roswitha