Donnerstag, 21. Juli 2022

herbergsuche und futtersuche


ob den insekten dieses hotelangebot gefällt? sicher nicht, wenn im gegenzug ein sauber gefegter garten das erklärte ziel ist. liegt es am alter, dass ich viele menschen nicht mehr verstehe? bin ich zu streng geworden, oder sind sie zu gleichgültig? 

so freue ich mich am bunten und hoffe, es möge nutzen.

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Das Problem

Der Zwölf-Elf kam auf sein Problem

und sprach: Ich heiße unbequem.

Als hieß' ich etwa Drei-Vier

statt Sieben - Gott verzeih mir!

 

Und siehe da, der Zwölf-Elf nannt' sich

von jenem Tag ab Dreiundzwanzig.

                                                              - Christian Morgenstern- 


-   so denke ich zur erholung über morgensterns text nach, ich muss sagen: es entspannt! überhaupt ist es gut, gedichte zu lesen und hinterher zu denken, ja und immer weiter lesen.


 

11 Kommentare:

  1. Ich entspanne mich,
    liebe Roswitha,
    im Moment ebenfalls gern beim Lesen eines Buches. Eines Gedichts. Oder eines kurzen, treffenden Aphorismus' :
    "Weit geh ich selten, denn mein Garten ist doch immer
    mein liebster Aufenthalt" A.von Droste-Hülshoff

    Einen herzlichen Gruss
    Hausfrau Hanna

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    1. bei diesen temperaturen ist ein garten noch mehr ein paradies. lieben gruß, roswitha

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  2. Meine Erfahrung mit einem Erreichen von mehr Lebensjahren ist die, dass ich kritischer werde - in den Augen der mich Betrachtenden möglicherweise strenger. Mein Erleben und Beobachten wird von mehr Weit- und Aussicht untermauert: So sind mir auch die Konsequenzen meines eigenen Handelns - für meine Umwelt oder auch für mich selbst - wesentlich bewusster.
    Liebe Grüße, C Stern

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    1. ja, so isses, gehen wir gut mit dieser veränderung um, dann nutzt auch sie. lieben gruß, roswitha

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  3. Gedichte lesen ist fast wie Nektar sammeln und Honig daraus machen. :--)
    Einen lieben Gruss,
    Brigitte

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    1. ich war schon immer eine sammlerin, aber ich gebe auch gerne weiter. lieben gruß, roswitha

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  4. "Wer das Dichten will verstehen,
    Muß ins Land der Dichtung gehen;
    Wer den Dichter will verstehen,
    Muß in Dichters Lande gehen."

    Johann Wolfgang von Goethe
    (1749 - 1832)

    LB Roswitha.... herrlich 🌹
    Meine Welt sind Dichtung und Zitate, Prosa, die Lyrik... die Welt der Worte, Gedanken, Träume und der Phantasie 🙏

    Herzlichste Grüße
    von Annette 👩‍❤️‍👩

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    1. gehen wir also und hören was gesprochen wird, und träumen wir uns geschichten aus. lieben gruß, roswitha

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  5. Hallo Roswitha, ich frage mich auch ziemlich oft, ob ich früher toleranter war oder ob sich viele Menschen zu ihrem Nachteil verändert haben. Hier in dieser Wohnumgebung fällt mir das ganz besonders auf - es gibt so viele bornierte, reiche Wohnungsbesitzer, die auf alle, die nicht so sind wie sie, wahnsinnig herablassend reagieren.
    Ich habe mir das für mich rausgesucht:
    https://chh150845.files.wordpress.com/2022/07/wp-16583077366708784148667063675004-e1658335747168.jpg
    Lieben Gruß an dich

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    1. Ich wollte nicht anonym schreiben, aber der hat mich nicht gefragt und ich haben noch nicht mal einen Namen drunter gesetzt.
      Also lieben Gruß von Clara

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    2. liebe clara, über das zitat musste ich lachen. meine oma sagte immer, wer angibt hat es nötig. das braucht niemand, liebe grüsse zu dir nach berlin von roswitha

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die welt sichbar bunter machen

Auszüge aus: Sibylle Berg, Wie halte ich das nur alles aus?, dtv, tb 2015, Seite 13- 15  "... dieses Gefühl, Veränderungen bewirken zu ...