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Denkmal dem Laugenbrezel

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Da haben in einer kleinen Gasse vor langer Zeit zwei Bäcker gearbeitet. Beide hatten ihr Auskommen, und es gab in dem Ort noch viel mehr Bäcker.

Heute, nach mehr als 300 Jahren, gibt es beide Bäckereien nicht mehr.
Und es gibt nur noch wenige Bäcker, die ihr Handwerk so ausüben.

Im Herbst gibt es Brot und Wein, die Vorfreude                                                                                        ist da!


Wein und Brot Solche Düfte sind mein Leben,
Die verscheuchen all mein Leid:
Blühen auf dem Berg die Reben,
Blüht im Tale das Getreid.

Donnern werden bald die Tennen,
Bald die Mühlen rauschend gehn,
Und wenn die sich müde rennen,
Werden sich die Keltern drehn.

Gute Wirtin vieler Zecher!
So gefällt mir's, flink und frisch;
Kommst du mit dem Wein im Becher,
Liegt das Brot schon auf dem Tisch.
Ludwig Uhland
Aus der Sammlung Lieder

Formen und Erkenntnis

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Der Bildhauer Paul Wagner hat eine Steinplatte voller Gesichter gemeißelt. Auf die Rückseite schrieb er eine wichtige Erkenntnis zur gegenwärtigen Lage (und überhaupt):

WIR BRAUCHEN ALS LEBENS-MITTEL : VITAMIN A, VITAMIN B UND KUNST




Quasten und Neidköpfe

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Nun ist eine Quaste vom Quastenkopf um irgendwelche Blätter geschlungen, und der Herr darunter ist auch schön grün geschmückt!

Was sich die Künstler vom Bau wohl bei dieser Dekoration gedacht haben? Eigentlich heißen diese Köpfe ja Neidköpfe und sollen Unglück abhalten von den Bewohnern.

Ich habe noch einige Bilder, es ist angeblich das größte Fachwerkhaus in Süddeutschland, und über 400 Jahre alt.
Es ist entspannend für mich zu fotografieren.



historisches Kopfrätsel mit Schnur?

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Nun mal ein Rätsel: Was bedeutet dieser Kopf? Es ist ein Auflagesockel an einem historischen Fachwerkhaus. Hat er eine Bretzel im Mund? Warum die Schnur aus den Haaren?

Weitaus besser gefällt mir ein weiterer Kopf an der Fassade:


Da weiß ich doch gleich was er will, oder?

Zeit als Engel?

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So sah es am Samstag auf dem Markt aus, die Ordnungshüter hatten Standflächen gesprüht. Dieser Mann wusste wohl nicht, ob er rechts oder links stehen wollte. Aber der Abstand reichte. Es macht manchmal müde, dieses Virus bringt uns aus dem Takt.

Trotz alledem gibt es viele freundliche Begegnungen, es gibt Singen und Musik und Kerzen(wenn der Wind nicht so stark ist).

Des Menschen Engel ist die Zeit, schrieb Schiller im Wallenstein. 

Es braucht noch Zeit, bis sich etwas ändert. Viel Angst haben manche Menschen, wir rücken näher zueinander, oberflächliche Dinge werden unwichtig. Nur nicht der Illusion anhängen, dass nach einigen Wochen alles sei wie vorher. Es gibt kein Zurück, aber eine Chance zu einem anderen Miteinander, im besten Fall zu einer Gemeinschaft, deren Werte sich geändert haben.
In einer Welt begrenzter Ressourcen kann es kein grenzenloses Wachstum geben. Es kann auch nicht das Eigentum an Wasser oder Luft in Privathand sein. 
Lasst uns mutig den nächsten Schritt tun, und da…

Evolutionsbeschleuniger Virus? System reset.

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"Wir werden durch Corona unsere gesamte Einstellung gegenüber dem Leben anpassen- im Sinne unserer Existenz als Lebewesen inmitten anderer Lebensformen."
Slavo Zizek im Höhepunkt der Coronakrise Mitte März

Dieses Zitat steht in einem sehr lesenswerten Text von Matthias Horx, frei abdruckbar mit dem Hinweis: www.horx.com und www.zukunftsinstitut.de

In diesem Text geht es darum, wie wir uns wundern werden, wenn die Krise "vorbei" ist.
Er erinnert uns an die musizierenden Italiener auf den Balkonen. Und an die Satellitenbilder, die plötzlich die Industriegebiete Chinas und Italiens frei von Smog zeigen...

"Wenn das Virus so etwas kann- können wir es womöglich auch? Vielleicht war das Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt."    Zitat Matthias Horx
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sportliche Übungen- Abwehr stärken

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Abbildung DDR-Museum Berlin

" Jogger: der eine läuft ganz schlaff und nichtssagend, der andere reißt die Hacken bis zum Arsch hoch, kommt aber auch nicht schneller voran.
Wenn der tätowierte Radfahrer übers Kopfsteinpflaster holpert und das ganze lasche Fleisch wackelt mit (bibbernde Schmetterling-Adler- Drachen).
Kleiner Junge mit Kochlöffel am Lattenzaun entlang: Der Löffel am Gatter, meinen Segen hat er..."
Peter Rühmkorf, Tabu I, rororo, Seite 204


Da hatte ich Bilder vor mir die mich lachen ließen. Rühmkorf war manchmal genial!
Ich sammle Momente des Wohlbefindens zur Immunstärkung, Lachen hilft da.  Und gut denken, und heute und die nächsten Tage immer in die Sonne gehen. 

Und nicht sich treiben lassen von wem auch immer, sondern selbst denken, sich verantwortungsbewusst verhalten, nicht zuviel Nachrichten hören oder schauen.