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arena des wahnsinns

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                Die Arena des Wahnsinns, erbaut von Paul A. Wagner,  www.skulpturenpark-seckach.de in der arena des wahnsinns gibt es viel freiraum für begenungen. es gab dort konzerte mit jazz und vielen liedersängerinnen und sängern. ich hoffe sehr, im nächsten jahr wird dieser platz wieder belebter. Paul Wagner schrieb auf einen Stein: TRÄUME ENDEN NICHT MIT DEM ERWACHEN. ich möchte mich von seiner zuversicht tragen lassen , seine basis ist erfahrung und offenheit für neues, immer und immer wieder. mit steinen und in der musik, bei menschen im kurpark bad könig oder in altersheimen, wo er seit über 20 jahren mit seiner gitarre singt(leider z.zt. pause).  

fehlplanungen ohne kompass

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          Bist du schon auf der S onne gewesen? Bist du schon auf der Sonne gewesen? Nein? – Dann brich dir aus einem Besen Ein kleines Stück Spazierstock heraus Und schleiche dich heimlich aus dem Haus Und wandere langsam in aller Ruh Immer direkt auf die Sonne zu. So lange, bis es ganz dunkel geworden. Dann öffne leise dein Taschenmesser, Damit dich keine Mörder ermorden. Und wenn du die Sonne nicht mehr erreichst, Dann ist es fürs erstemal schon besser, Daß du dich wieder nach Hause schleichst.                                                         Joachim Ringelnatz           ich bin noch nicht auf der sonne gewesen, mein spazierstock hat versagt. einer muss ja versagen, wenn etwas nicht klappt. oder ist es magie? vielleicht sollte ich mir für die nächste reise einen hexenbesen besorgen, einen gut eingeflogenen. ich fühle mich geschafft von den ganzen bemühungen und regeln, und das sind nicht die auf dem weg zur sonne!  so suche ich glück und zuversicht, dabei verirre

Wie wollen wir leben?

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                                                                   letzte blüten  "...was uns als menschen ausmacht, ist mit menschen und für menschen zu leben. rücksicht miteinander, behutsamkeit gegenüber der natur, diese dinge. es wird etwas neues kommen. oder wir verschmoren. ob das neue gut oder schlecht wird, hängt auch von unserem engagement ab."  Zitat aus dem Krimi "Kreuzberger Blues" von Wolfgang Schorlau. In diesem Krimi geht es u.a. um den unbegreiflichen Verkauf stadteigener Wohnungen zu Vorzugspreisen an die Privatwirtschaft, Mietendeckel, Berliner Häuserkampf und den Anfang der Corona-Pandemie. Er war sehr spannend und beängstigend realitätsnah! Da der Autor immer einen guten Faktencheck durchführt ist es in einigen Punkten auch eine gute Informationsquelle. Es war sehr spannend zu lesen, aber für mich, da ich die dahinterliegende Realtität kenne, nicht entspannend.  die ard-themenwoche zu diesem thema will, glaube ich, nicht wirklich wissen, wie die

vorratshaltung und mehr

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vorratshaltung bei landwirten, "sauerkraut" für rinder nun gibt es wieder menschen, die wc-papier bevorraten, warum auch immer. andere haben ein überangebot an nudeln oder dosenfutter. verstehen kann ich das nicht, da bei normalem kaufverhalten alles immer im überfluss vorhanden ist. gerade die altersgruppen, die nie einen mangel erleben mussten, kaufen viel auf vorrat ein. unsere nahrung ist von möglichst ortsnahen produzenten, sie haben höchstens einen mangel wenn die saison vorbei ist. zur bevorratung eignen sich möhren oder rote bete, in meiner kindheit hatten wir mindestens 5 zentner kartoffeln für 4 personen. diese mengen braucht heute niemand mehr in einem kleinen haushalt.   warum gibt es keine vorräte für lebensfreude? könnten wir auch damit unseren speicher auffüllen? in dieser kontaktarmen zeit, die ohne umarmungen von freunden und enkelkindern ist, mit abstand halten überall und wenig erlebnissen in gemeinschaften, ist der trost der erinnerungsfotos bald aufgebrau

spiegelungen und anderes

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Spiegelungen die alte kastanie schmückt das fenster wie den platz. noch letzte woche saßen viele menschen dort und tranken kaffee, aßen eis und unterhielten sich. ausreichend abstand war da. jetzt ist ohnehin winterpause bei der aussenbewirtung, ich freue mich auf die kommenden frühlingstage, sind nur noch vielleicht 90 tage, oder so... das nächsten feste kommen sicher, wintersonnenwende am 21. dezember, da können wir die heilige lucia feiern, die tage werden wieder länger. und drei tage später ist weihnachten. für viele menschen könnte es ein einsames fest werden, dieses weihnachten 2020. vielleicht sollten wir beizeiten beginnen zu überlegen, wo wir in unserer umgebung etwas freundlichkeit und zuwendung zu menschen bringen können. die sondersendungen zur amerikanischen wahl fand ich meist unerträglich, ständig wiederholungen mit aussagen und bildern aus vorherigen sendungen. liegt es am medium TV? im radio sind die aussagen viel differenzierter in den foren, auch die interviews. und

schultheater 2019 und 2020

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     ein  innovatives Schülertheater- musical über "marie juchacz", die Gründerin der AWO, war ein grosses ereignis in unserer stadt. mit bewunderswertem engagement aller beteiligten gab es zwei aufführungen vor vollbesetztem saal. die spielfreude der schülerinnen und schüler war spürbar, engagierte lehrerinnen und lehrer  wuchsen über sich hinaus und alle beschenkten uns mit einem unvergessenen abend. wo sollen diese kindern nun ihre kreativität ausleben, ihre bewegungsfreude? gemeinsam etwas "auf die beine" zu stellen schafft soviel selbstgewissheit und fördert neben sozialem lernen auch viele andere wichtige fähigkeiten. vor allem bringt es freude, gemeinsam erlebte freude.   alles ist weit weg vom unterricht mit masken, treffen nur in kleinstgruppen, ständig die drohung mit online-unterricht vor augen. keine geburtstagsparty, und sogar das treffen mit wenigen freundinnen wird von den nachbarn angezeigt und die polizei kommt. (die freundinnen sitzen täglich eng i

zeit für alte fotos

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                                                               Berliner Kanaldeckel wehmütig schaue ich diesen kanaldeckel an- seit über einem jahr war ich nicht mehr in berlin, habe die freunde nicht gesehen. es sieht nicht aus, als wäre ein besuch in nächster zeit möglich. keine reise, nirgendwo hin geht. so telefoniere ich, schaue erinnerungsbilder und stelle fest, wie sehr es mir auch freude macht, in den vielen alten bildern zu kramen. zwischendrin laufe ich mal etwas ums haus, wegen der bewegung, und dann sitze ich wieder, schaue und lese.  ich lade meinen inneren akku auf mit diesen aktivitäten. es kommen noch einige hinzu, wie z.b. die zimmerpflanzen aus der sommerfrische ins haus holen, blumenkästen für den winter dekorieren, bücher sortieren für den weltladen. die dankbarkeit dafür, in einem demokratischen land zu leben, geht bei allen einschränkungen nicht verloren! und das kleine pflänzchen hoffnung pflege ich für jene weiter, die da sagen. es sei naiv zu denken, frieden se