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Es werden Posts vom Februar, 2020 angezeigt.

Freitagstexter, es geht weiter...

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FREITAGSTEXTER:  Danke für die Ehre des Pokals, liebe Frau Lakritze! Ich freue mich, habe aber Probleme mit der Technik und kopiere einfach den Anfangstext: _________________________________________________ Bitte um gründliche Betrachtung, Betextung und Vergnügung! Bildunterschrift in den Kommentaren hinterlassen, am Mittwoch wird der Siegerbeitrag bekannt- und der zugehörige hübsche Digitalpokal weitergegeben. (Wer nicht riskieren will, den Freitagstexter selbst ausrichten zu müssen, möge „außer Konkurrenz“ dazu vermerken.)  Wie üblich: Regeln beim Herrn Wortmischer. Infos auf Twitter . Erstkommentare schalte ich frei, sowie ich sie finde. Nun denn: Ring frei!  

Seien sie so frei

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"Hektik kostet Zeit und Energie. Gehen Sie achtsam mit Ihrer Zeit um, gehen Sie gleichzeitig achtsam mit sich selbst um. Zeit ist für viele Menschen heute so wertvoll, dass sie Zeit verschenken. Gemeinsame Unternehmungen ohne erreichbar zu sein, damit Sie sich ohne Störung anderen Menschen oder sich selbst widmen können, ist heute der Inbegriff für Freiheit." aus: Momo im Alltag – gegen den „gemeinen“ Zeitfresser,  23. Oktober 2016   von  Astrid Radtke Wer mit der Uhr umherläuft verpasst etwas im Leben, oder hat es nicht im Blick. Die Unterscheidungen zwischen notwendig und Unsinn sind hilfreich. Werden wir zur Clownin/Clown und spielen in unserem Leben, anstatt die Regie zu führen? Führt die Uhr Regie, oder die Nachbarn, oder...? Spielen wir unser eigenes Programm!  

Berliner Wandbild u.a.

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Was soll ich zu diesem großartigen Wandgemälde zu hinzufügen? Die Behörde Korf erhält vom Polizeibüro ein geharnischt Formular, wer er sei und wie und wo, welchen Orts er bis anheute war, welchen Stands und überhaupt, wo geboren, Tag und Jahr. Ob ihm überhaupt erlaubt, hier zu leben und zu welchem Zweck, wieviel Geld er hat und was er glaubt. Umgekehrten Falls man ihn vom Fleck in Arrest verführen würde, und drunter steht: Borowsky, Heck. Korf erwidert darauf kurz und rund: »Einer hohen Direktion stellt sich, laut persönlichem Befund, untig angefertigte Person als nichtexistent im Eigen-Sinn bürgerlicher Konvention vor und aus und zeichnet, wennschonhin mitbedauernd nebigen Betreff, Korf. (An die Bezirksbehörde in - ).« Staunend liest′s der anbetroffne Chef. Christian Morgenstern

Unterwegs am Straßenrand

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Da saßen die Gestalten, ich wollte ihnen eine warme Suppe bringen, aber sie standen auf Eis! Die Geige war arg beschädigt, aber es störte nicht. Sie warten auf etwas, was da kommen soll...

kommende tolle Tage

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Fasching kommt, und mit ihm die komischsten Gestalten. Wobei im Alltag mindestens ebenso viel komisches oder seltsames passiert. Da dekoriert eine Frau ihr Schaufenster mit selbst gehäkelten und gebastelten Figuren und es gefällt vielen Menschen. Ist doch gut. Fink und Frosch Im Apfelbaume pfeift der Fink sein: pinkepink! Ein Laubfrosch klettert mühsam nach bis auf des Baumes Blätterdach und bläht sich auf und quakt: "Ja, ja! Herr Nachbar, ick bin och noch da!" Und wie der Vogel frisch und süß sein Frühlingslied erklingen ließ, gleich muss der Frosch in rauhen Tönen den Schusterbass dazwischen dröhnen. "Juchheija, heija!" spricht der Fink. "Fort flieg ich flink! Und schwingt sich in die Lüfte hoch. "Wat!" ruft der Frosch, "dat kann ick och!" Macht einen ungesch

Sturm und Frühling

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Der Frühling kommt bald Herr Winter, geh hinter der Frühling kommt bald! Das Eis ist geschwommen, die Blümlein sind kommen und grün wird der Wald. Herr Winter, geh hinter, dein Reich ist vorbei. Die Vögelein alle, mit jubelndem Schalle, verkünden den Mai! Autor:  Christian Morgenstern Nachdem der Sturm durchgezogen ist  hoffe ich auf weiteren Sonnenschein, der Himmel ist blau mit kleinen Wolkenfeldern . Ich habe heute Nacht keinen Sturm gehört, habe nämlich nachts die Hörgeräte aus. Eine ganz praktische Folge  meines Altwerders.  Ich freue mich auf den Frühling. Es war kein richtiger Winter, so warte ich umso sehnsüchtiger, will Klarheit in den Jahreszeiten. Aber vielleicht müssen wir uns daran gewöhnen, an Zwischenwetter- Tage.

Farbenspiel

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Diese Dame im Schaufenster ist wahrlich nicht dezent gekleidet. Sie sprach mich an, ohne ein Wort zu sagen. Bunt wie das Leben schaute sie auf den Parkplatz vor dem Fenster, wo graue und weiße Autos in der Mehrheit waren. Sie hat Mut zur Farbe. Im Nebel sähe man ein rotes Auto besser, also Autokäufer, Mut her! Farben sind so lebensbejahend, wir freuen uns auf die ersten Blumen, die zaghaft und meist weiß oder gelb hervorkommen.  Aber bald wird es wieder richtig grün, blau und gelb und rot und ...

Zeichen lesen

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Konnten wir nicht die Zeichen am Himmel deuten? Klug und gemeinsam müssen wir agieren, mit einem Lächeln den Wind bremsen, der uns entgegenweht. Klar und sicher unseren Weg gehen, für eine Demokratie, die nicht von leichtfertigen Besserwissern gefährdet wird, die ihre Spielchen treiben und sich schlau fühlen.

Werte wandeln

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                                                    Skulptur Paul A. Wagner, Breuberg Werte wandeln Heldenhaft aber einsam. Kein frohes Lächeln umspielt deinen Mund. Es ist Zeit innezuhalten. (Roswitha)

lachende Zuneigung

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Hier mal mein Portrait, gezeichnet von meiner damals siebenjährigen Enkelin. Mir gefällt es, auch wenn ich da ja etwas voreingenommen bin. Ich fühlte mich fröhlich und voller Ideen, etwas ist davon inzwischen verloren. Die Diskrepanz zwischen geistiger und körperlicher Leistungsfähigkeit ist größer geworden. Die wichtigste Botschaft mit dem Geschenk dieses Bildes war lachende Zuneigung, die wirkt noch. Jeden Tag seines Lebens eine feine, kleine Bemerkung einzufangen – wäre schon genug für ein ganzes Leben .      (Christian Morgenstern)