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Es werden Posts vom März, 2019 angezeigt.

Gartenspaziergang, demnächst

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Frauenmantel /Alchemilla Sommerschwüle. Unerträgliche Hitze. Endlich ein Gewitter. Auf den Wegplatten verdampft das Wasser des kurzen Regengusses. Sie geht barfuß zum Kompost. Der würzige Geruch des Kräuterbeetes ist betörend. Die Rosen strahlen mit Eisenhut und Rittersporn im wunderbarem farbigem Dreiklang rosa-weiß-blau. Fasziniert betrachtet sie die Blätter des Frauenmantels, die letzten Regentropfen liegen als kleine Diamanten auf den feinzahnig geränderten Blättern. Die Blattform gleicht einem ausgebreiteten Cape. Üppig breiten sich die gelblich- grünen Blüten über dem dunkelgrünen Blatthorst aus. Seltsam der Namen : Frauenmantel. Sie denkt über die Wirkung des Krautes nach, zusammenziehend, entzündungswidrig, beruhigend, krampflindernd. Ein Geschenk für die Frauen, für die Fotografin, für den Garten, für die Floristin. Und für alle Freunde, die gerne einen Ableger der fleißig aussamenden Staude wollen. 30.März: Bald kommen die Blüten des Frauenma

Atelierbesuch bei Heiko Pippig

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Im Atelier Gemälde mit spannende Bilder, sie berühren, wenn ich mich darauf einlasse.   Vor dem Raum kann man die verwendeten Farben an den Schuhen des Malers erkennen. Derweil werden die Schuhe schwerer ob der Farbschichten, und Schuhcreme brauchen sie auch nie mehr! 

Gemeinschaft erleben

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Abenteuer Gemeinschaft: Nach dem Zeltlager Verabschieden von den Freundinnen auf Zeit und der Betreuerin. Dann Suche nach Tasche und Isomatte, Anorak und Rucksack. Das Kind zieht seine schwere Reisetasche selbst zum Auto, stark ist sie geworden!. Die Großeltern steigen mit dem Mädchen ins Auto. Die Erwachsenen schnuppern, es riecht nach nassem Hund oder Fuchs. Oma dachte, sie sei in einen Hundehaufen getreten! Aber als das Mädchen seine Füsse vorstreckt ist eine Ursache klar: zwei Wochen ohne Wäsche und dazu Gummistiefel an den Füssen fordern ihren Preis. Außerdem war ein Campingwetter, das von den Kindern und Betreuern alles forderte und Berge nasser Wäsche herstellte. Das Gepäck roch entsprechend. Erste Worte des Kindes, als es im Auto saß: „Darf ich nächstes Jahr wieder mit?“ Strahlend, voller Freude, geht das Erzählen los. Von der Stadtrallye, vom Lagerfeuer, von der Nachtwache..., ohne Pause eine Stunde bis nach Hause. Eine kurze Dusche muss sein. Das Mä

schwebende Stadterkundung

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Ein geniales Konzept gegen verstopfte Straßen - leider gerade in Reparatur. Gestern sah ich in den Regionalnachrichten SWR 3 eine Schwebebahn aus Mannheim. Sie wurde zur BUGA 1975 aufgebaut und danach wieder abgebaut. Damals hieß sie Aerobahn. Jetzt gibt es Machbarkeitsstudien für die Bahn auf der BUGA 2023 in Mannheim. Und so stehen die Autos täglich stundenlang im Stau, statt die Fahrgäste in der Bahn schweben.

Was tun?

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Das fragt sich nicht nur Frau May.  Vielleicht fragt sich das auch eine Bahnreisende, nachdem sie noch anderes an der Wand gelesen hat.  Also immer aus dem Fenster schauen, aber nicht im ICE, der ist zu schnell.

Entspannung

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Im Schaukelstuhl Du sitzt im Schaukelstuhl und hörst Musik. Deine Gedanken kommen und gehen. Ruhig und entspannt atmest du. Gedanken kommen und gehen wie dein Atem. Du träumst dich aus deinem Schaukelstuhl in einen prächtigen Konzertsaal. Festlich gekleidete Menschen, Kristallleuchter funkeln, die Musik erfüllt den Saal. Du spürst sie in deinem Körper. Die Töne werden zu Farben eines ausdrucksstarken Bildes. Die Musik macht dich froh, ruhig, entspannt und aufmerksam. Du hörst mit allen Sinnen, spürst Harmonie in der Musik, die auch im Alltag immer wieder sichtbar wird, wenn du hinschaust: Im Gesicht eines alten Menschen, bei einem selbstvergessen spielenden Kind, oder auch bei einem Tier, das sich bewegt, oder bei einem Baum. Du freust dich über deine Gedanken, und immer mehr Bilder fallen dir ein, die für dich Schönheit und Harmonie ausdrücken, die ein Fest des Lebendigen bedeuten. Du bist dankbar für diese Musik, lehnst dich im S

Blaue Stunde in Essen

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1. Bahnhof, 2. Unterführung, 3. Sitze im Einkaufszentrum, alles in Essen. Wo ist die "blaue Blume" der Romantik? Nicht mehr zeitgemäß? Oder sollten wir auf Vergißmeinicht warten?

Entdeckungen Berlin April 1990

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Das Jahr Null nach dem Fall der Mauer Einmal Vier- Tage- Tourist -Ticket Berlin, um endlich die ganze Stadt zu "erfahren". Die Berliner Freunde lachen, ich habe keine Zeit für Kaffeestündchen, muss Kilometer machen, die Karte abfahren. In der ächzenden, dreckig-gelben S - Bahn Menschen mit grauen Stadtgesichtern. Die Gewinner der Einheit fahren wohl selten S - Bahn. Jedenfalls nicht vormittags nach Köpenick. Rentnerinnen mit kleinen Gießkannen kommen vom Friedhof. Eine junge Frau lächelt mich an. Ich erwidere ihr Lächeln und sie setzt sich dicht neben mich. Verwirrende Details einer ehemaligen Stasi - Verfolgung prasseln auf mich ein, sie redet, als müsse sie mir alles erklären. Bahnhöfe rauschen vorbei. Das depressive Einheitsgrau der Fassaden schreit nach Hundertwasser. In Potsdam eine erste Döner - Bude auf dem durch Löwenzahn begrünten Asphalt. Es riecht nach Zweitaktern mit Knoblauch. „ Mit oder ohne Kno

Fleißiger Vogel

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Herr Ackerbau berichtete gestern von Tieren in der Stadt. Dieser Vogel ist wohl eine besondere Berliner Züchtung. Ich traf ihn am Südstern, da trug er Müll weg. Wie machen die Berliner das, diese Dressur? Die Elster Ein Bach, mit Namen Elster, rinnt durch Nacht und Nebel und besinnt inmitten dieser stillen Handlung sich seiner einstigen Verwandlung, die ihm vor mehr als tausend Jahren von einem Magier widerfahren. Und wie so Nacht und Nebel weben, erwacht in ihm das alte Leben, Er fährt in eine in der Nähe zufällig eingeschlafne Krähe und fliegt, dieweil sein Bett verdorrt, wie dermaleinst als Vogel fort. Christian Morgenstern (1871-1914)

Lichter hoch oben

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Die Sonne scheint für dich – deinetwegen; und wenn sie müde wird, beginnt der Mond, und dann werden die Sterne angezündet. (Soren Kierkegaard) Sich als Mittelpunkt des Universums fühlen, unglaublich. Was meinte er damit?

Ode an den Sonnenschein

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Der kleine Engel kann garnicht aufhören, so begeistert ist er vom Wetter. Ich wünsche allen einen wunderbaren Frühling mit viel Muße und glücklichen Augenblicken.  Charles Dickens Zitat : „Der Humor nimmt die Welt hin, wie sie ist, sucht sie nicht zu bessern und zu bekehren, sondern sie mit Weisheit zu ertragen, da sie doch nur eine närrische Welt ist und bleiben wird.“

Frühling ist es, nur Mut!

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Frühling von Theodor Fontane Nun ist er endlich kommen doch in grünem Knospenschuh; »Er kam, er kam ja immer noch«,  Die Bäume nicken sich's zu. Sie konnten ihn all erwarten kaum,  Nun treiben sie Schuss auf Schuss; Im Garten der alte Apfelbaum,  Er sträubt sich, aber er muss. Wohl zögert auch das alte Herz Und atmet noch nicht frei,  Es bangt und sorgt: »Es ist erst März, Und März ist noch nicht Mai.«  O schüttle ab den schweren Traum Und die lange Winterruh':  Es wagt es der alte Apfelbaum, Herze, wag's auch du.                    Die Geburt von Theodor Fontane jährt sich in diesem Jahr zum 200. Mal.                                      Den Osterbrunnen gibt es in Miltenberg/Main.

Brexit? Kein Brexit?

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Unterwegs in Berlin, vor 13 Jahren, mit der Europaflagge. Wir freuten uns über ein gemeinsames Europa. Was passiert jetzt in England? Der "Ansager" will nicht mehr immer die gleichen Fragen gestellt haben. Aber wer weiß bessere? Und welche Antwort? ----------------------------------------------------------- Zersplitterung Man soll das Nächstliegende ins Auge fassen. Zersplitterung führt zu Enttäuschungen bitterster Art. (Hermann Heiberg, 1840-1910, deutscher Schriftsteller)

Die Kraft des Denkens

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                                          Kunstpark Seckach, Skulptur von Paul Wagner Ich denke, also bin ich; ich zweifle, also bin ich; ich werde getäuscht, also bin ich. René Descartes (1596 - 1650)  Eigentlich bin ich immer - aber wer ist ICH? Regentage sind verführerisch...

Waldgeist

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Der vorletzte Punker hat sich in den Wäldern des Odenwaldes versteckt, nicht verraten! Er kommt um alte Traditionen wieder zu beleben bei Gelegenheit wieder in die Stadt. (Skulptur: Paul Wagner, Kunstpark Seckach)

Armer Hund

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Da wartet man, und wartet, und kein Zug kommt. Nicht mal mit dem Smartphone kann man spielen...

Glück im Alter

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Hedwig, geboren 1907 Mit zitternden Fingern glättet sie Falten auf Tischtuch und Serviette. Früh Gelerntes wird nie mehr vergessen, auch wenn das Gestern verlorengeht . Nur wenige Menschen an ihrem Tisch, jetzt endlich die Ruhe, die der Vater den acht Kindern früher befahl. Köstlichkeiten sind eine gute Suppe und eine warme Heizung oder die Sonne, warmes Wasser beim morgendlichen Waschen und ein Radio, das frohe Lieder spielt. Abends beim Vesper ein kleines Bier mit Bretzel und Ochsenmaulsalat sind ein Festessen. Einem Kind Freude bereiten und sich darüber selbst freuen können ist Gnade. Eine eigene Welt nur für sich allein, in der der Alltagstrubel unwichtig ist, ist Glück. Die draußen vorübergehenden Menschen in neuen Zusammenhängen sehen stellt eine befriedigende Ordnung her. Keine Zweifel, keine Angst hat Raum in ihrer Welt, wenn die wenigen Menschen um sie freundlich und fürsorglich sind. Es braucht nicht mehr viel zu ihrem Leben - aber es braucht Mitmensc

Schulferien ökologisch

Ferien auf dem Land 1957 Die schönsten Ferien meiner Schulzeit verbrachte ich, ein Mädchen aus Daun, 1957 im nur etwa neun Kilometer entfernten Kirchweiler. Ännie, die Kusine meiner Mutter, hatte gesagt, ich könne gern zu ihrer Familie in Ferien kommen. Es machte mir nichts, dass ich außer ihr, die etwa so alt war wie meine Mutter, niemanden aus der Familie kannte. Ich wollte auf einen Bauernhof mit Tieren! Meine Eltern hatten kein Auto, so wurde ich zu Beginn der Ferien mit dem Firmenfahrzeug von Vaters Arbeitgeber mitgenommen. Mein Gepäck war in einem kleinen Koffer, ich brauchte nicht viel. Bei meinen Gasteltern lebten zwei ledige Töchter um die dreißig und ein Sohn, der in der Ausbildung war. Nähere Details interessierten mich mit acht Jahren nicht, alle verwöhnten mich, waren freundlich. Im Nachbarhaus, einem Bauernhof mit mehr Kühen als bei unserer Verwandtschaft, gab es auch zwei Töchter, eine in meinem Alter, eine war etwas jünger. Wir hatten schnell Kontakt miteinande

Geheimnisse am Morgen

Dunst am Morgen Vor lauten Bäumen höre ich die Tiere flüstern und erkenne den Morgen ohne den Ruf der Lerche: Zeit die Sonne anzuschalten! Es begegnen mir Fabelwesen deren Heimat unbekannt ist. Ich höre Lieder, deren Komponist das Leben ist. Was für ein wunderbarer Tag!

schweres leicht gemacht?

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Gefangener Fels in der Landesgartenschau 2008 in Bad Rappenau, ganz viel Arbeit war es, diesen Fels in die Seile zu hängen. Ich hätte lieber darauf gesessen.  Die Idee, etwas schweres schweben zu lassen?

sichtbare Tätigkeiten

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Steine aussuchen, nebeneinander legen in Sand, Muster legen, tagelang, wochenlang schmerzende Knie, wer denkt an die Männer, die pflastern?

Gespäch am Nebentisch

Das ältere Paar am Nebentisch in der griechischen Gaststätte hatte sich viel zu erzählen. Der bedächtig sprechende Mann war wohl erst kurz im Ruhestand, er berichtete von seiner Verabschiedung im Büro. Geplänkel unter ehemaligen Kollegen, die einige Jahre ältere Frau kannte die Personen, über die berichtet wurde. Sie erzählte von ihrem fünfundsiebzigsten Geburtstag. Davor habe sie sich eine Lidstraffung bei einem Schönheitschirurgen gegönnt, sagte sie. Leider habe dieser die Haut zu straff angezogen, nun sehe sie, wenn sie auf eine Lampe schaue, eine Korona um die Lampe. Das Lieblingsthema vieler Ruheständler war gefunden: Ärzte und Heilpraktiker und ihre Handlungen. Der Schwiegervater der Frau hatte nach dem Tod seiner Gattin einige Jahre allein gelebt. Ihr war irgendwann aufgefallen, dass immer mehr Wertgegenstände und Bilder aus seinem Haus verschwanden. Durch beharrliches Nachfragen stellte sich heraus, dass der alte Mann diese Dinge aus Dankbarkeit seinem Arzt

Vorschau

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Die Osterhasen warten schon.

Ferien, ökologisch

Ferien auf dem Land 1957 Die schönsten Ferien meiner Schulzeit verbrachte ich, ein Mädchen aus Daun, 1957 im nur etwa neun Kilometer entfernten Kirchweiler. Ännie, die Kusine meiner Mutter, hatte gesagt, ich könne gern zu ihrer Familie in Ferien kommen. Es machte mir nichts, dass ich außer ihr, die etwa so alt war wie meine Mutter, niemanden aus der Familie kannte. Ich wollte auf einen Bauernhof mit Tieren! Meine Eltern hatten kein Auto, so wurde ich zu Beginn der Ferien mit dem Firmenfahrzeug von Vaters Arbeitgeber mitgenommen. Mein Gepäck war in einem kleinen Koffer, ich brauchte nicht viel. Bei meinen Gasteltern lebten zwei ledige Töchter um die dreißig und ein Sohn, der in der Ausbildung war. Nähere Details interessierten mich mit acht Jahren nicht, alle verwöhnten mich, waren freundlich. Im Nachbarhaus, einem Bauernhof mit mehr Kühen als bei unserer Verwandtschaft, gab es auch zwei Töchter, eine in meinem Alter, eine war etwas jünger. Wir hatten schnell Kontakt miteinande

Flug- Aschekreuz

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Die Zeichen am Himmel - wie ein Aschekreuz?  Fliegen für den Spaß und Freitag demonstrieren fürs Klima? Ich verstehe es nicht, es macht mich hilflos, ändern kann ich nichts. Wenn ich Diktatorin wäre, wäre es auch nicht besser, nur anders.

Geburtstagswunsch

Geburtstage nach Fünfzig Bitte keine Dinge, die herumstehen und abgestaubt werden müssen! Keine Schneekugeln, steinernen Tiere oder Bilder. Das Leben ist voll wie die Regale und Schränke. Ich will die nächsten Jahre nicht unbeweglich in der Fülle verharren, oder im Vergangenen ersticken. Schenkt mir eure Zeit, eure Freundschaft, euer Wohlwollen. ©

Essen nach Wahl

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Auch in der Eifel gibt es Ess- Alternativen!

die fünfte Jahreszeit

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Karneval am Rhein - Allaf und Helau! Der Zug geht im Graben, wg. Sturm, die Leute warten. Und ab Aschermittwoch ist alles vorbei, Hauptsache wir behalten unseren Humor. Auch mal über sich selbst lachen befreit ungemein!

Gewinner

Der Jägermeister Das Bilddokument im Geldbeutel dargeboten wie bei der Passkontrolle, fünfzig Mark hat es gebracht vor zwanzig Jahren, und freie Fahrt nach Köln. Fünf Minuten Ruhm bei Sat eins beseitigen nicht die Verbitterung geschärft mit Arbeit am Band, fruchtloser Betriebsratstätigkeit und gescheiterter Familie. Irgendwer muss schuldig sein im Betrieb, in der Familie und im Arbeitsamt, sein Bauch schwillt: angestaute Wut und Pils, Verwirrung angesichts der Reste seines glanzlosen, verrinnenden Lebens - das soll alles gewesen sein?

Mindestrente?

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Die Menschen mit der Minirente- demnächst spielen sie in Berlin. Wer redet eigentlich noch davon, dass der Prozentsatz zum letzten Einkommen immer geringer wurde, von 67 % auf heute schon unter 50 %? Und dass eine durch Beitrag finanzierte Versicherung zu Leistungen herangezogen wurde, für die keine Beiträge gezahlt wurden(Spätaussiedler, DDR- Bewohner). Ich finde es nicht gerecht, dass Beamte und Freiberufler nicht zu einem entsprechenden Beitrag für diese Leistungen herangezogen werden. Dann brauchten wir über eine Mindestrente nicht mehr reden, es wäre Geld da. Warum redet niemand mehr darüber in der laufenden Diskussion?

schwarze Löcher- Monster?

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„ Schwarze Löcher sind informationsfressende Monster...“, sagte Stephan Hawking in einer spannenden Radiosendung. Sollten wir ihnen zu nahe kommen, würden wir verdampfen, ohne dies überhaupt wahrzunehmen. So könnten wir zugleich tot und lebendig sein. Er sagte auch, unser Universum sei eines von vielen, einige hätten solche Löcher, andere nicht. Nur die Universen ohne schwarze Löcher überlebten. Wir also nicht!? Ich bin fasziniert, nichts kann ich nachprüfen, und da wird behauptet, das sei Wissenschaft. Es ist Glauben, genau wie Theologie. So bekomme ich einen Knoten ins Hirn, und das in der wunderbaren Stadt Barcelona.