Sonntag, 4. Januar 2026

Störung im Arbeitsablauf

                                                        Foto: Ulrike Ernst, Mosbach

die taube mit dem mond im hintergrund ist ein guter start in jahr 2026: wenig aufregend, viele verästelungen werden meditativ betrachtet von der taube - oder träumt sie? wir bringen ins neue jahr mit, was wir in jahren angesammelt haben, sind aber nicht verpflichtet genauso weiter zu verfahren. das jahr 2026 wartet darauf, von uns gestaltet zu werden, jede/jeder mit seinem/ihrem eigenen werkzeug beginnt. 

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In einem Kinderbuch "Gutentagtexte"  Josef Reding, vom Engelbert-Verlag aus dem Jahr 1974 fand ich folgenden Text:

Gestörter Brückenbauer 

Bevor Olaf Grunnholm die Brücke über den hellgrünen, reissenden Fluß Tra-Um vollenden kann, wird er verschleppt.

Als er nach langer Zeit zu seiner Arbeit zurückkehren darf, hat er das Geheimnis vergessen; die Brücke wird nie mehr zu Ende gebracht.

Olaf ist drei Jahre alt. Man hat ihn von seinen Bausteinen zum Spinatessen geholt. Es stehen viele halbfertigen Brücken am hellgrünen, reißende Fluß Tra-Um. 


 

6 Kommentare:

  1. Geradezu einladend ist das neue Jahr, um im JAnuar mit dem Gestalten zu beginnen. Wir können wählen, was wir beibehalten wollen und wovon wir uns trennen möchten. So will ich es machen!
    Kinder von Wesentlichem abzuhalten, ist leider nicht immer zu verhindern. Es erscheint dem Kind die Nahrungsaufnahme wohl banal verglichen mit der schöpferischen Auslebung von Fantasie und Gestaltungswillen. Wenn Kinder älter werden, verschieben sich die Prioritäten und manchmal finde ich das sehr schade.
    Ganz liebe Grüße, C Stern

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    1. so bauen wir die brücken zu den menschen und zu unserer seele, und zu den kindern und zu gutem essen, überhaupt heißt es schauen und tun, und wie es getan wird. herzlichen gruß, roswitha

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  2. Ich habe die Tage zw. den Jahren gut genutzt, um mit der Tochter zurück und vor zu schauen, wie es einem Januargeist, wie ich einer bin, ansteht. Nun bin ich voller Gedanken und sinnlicher Erfahrungen und irgendwie nur bei mir, was ich erst einmal wunderbar finde. Die Kunst, die ich erlebt habe, hat mir soziale & politische Botschaften vermittelt, die ich für mich entschlüsseln will & muss.
    Warme Grüße ins kalte Bad. Sibirien!
    Astrid

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    1. dein bericht liest und sieht sich sehr vertraut und spannend an im blog. wenn du mit einem solchen input zurück kommst, hast du kraft und zuversicht. zum glück haben wir warm in der wohnung und es gab viel freude und gemeinschaft auch bei uns. nun bin ich froh, wenn die tage wieder "normal" werden, wenn nicht donnerstag oder dienstag sonntag ist. ;-). herzlichen gruß, roswitha

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  3. Ich nehme das hübsche Foto und die kindlichen Brückenbauprojekte gerne als Impuls in das neue Jahr mit.
    Möge einiges von dem gelingen, was wir uns vorgenommen haben. :--)
    Einen frohen Januargruss, Brigitte

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    1. brücken bauen ist immer gut, auch zwischen menschen. ja wir arbeiten und lachen und leben, herzlichen gruß, roswitha

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