Buchmesse Leipzig 13. März 2009
damals konnte ich mit dem zug ohne unnötigen streß nach leipzig fahren. zum ersten mal sah ich diese verkleideten jungen leute und hatte keine ahnung, warum sie wie karneval angezogen waren, dass ja längst vorbei war.
leider kam ich nie wieder zu dieser buchmesse in leipzig, gesundheit und familäre gründe verhinderten es. auch das reisen ist schwierig geworden, und mit der DB besonders. um sie zu nutzen, brauche ich verläßliche Reisezeiten und funktionierende toiletten und aufzüge im bahnhof.
zum glück kann ich lesen, neue entdeckungen:
Joana Osman, Wo die Geister tanzen, C. Bertelsmann Verlag - ein berührender Roman über drei Generationen einer palästinensischen Familie in Jaffa und in der Welt. Ich lernte neue Verwicklungen der Vorgeschichte und Gegenwart kennen, die noch in Entwicklung ist.
Insel- Bücherei: "Wenn man nachts nicht schlafen kann", viele Gedichte und kurze Texte, die mich nachdenken und dabei einschlafen lassen. Eine große Vielfalt an Autorinnen und Autoren, ein kleines Geschenk mit Nachhaltigkeit.
Annett Gröscher, Schwebende Lasten, C.H. Beck, die Geschichte der Blumenbinderin und späteren Kranfahrerin. Das Leben einer starken Frau in Magdeburg, seit dem zweiten Weltkrieg, über die DDR- Zeit bis zur Wendezeit und Gegenwart. Das Buch zeigt auch, wie anders das Leben von Frauen eingebunden ist im jeweiligen Alltag durch ihre Geburten und die Kinder.
Axel Hacke, Wozu wir da sind, Verlag Antje Kunstmann - ein Mann soll eine Rede zum Geburtstag einer 80-jährigen schreiben. Er, der geübt ist im Schreiben von Nachrufen, denkt nach über gelungnenes Leben, über Menschen, die ihn begleiteten oder die er verlor.
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Die Missachtung des Lebens und die Brutalität gegen den Menschen lassen die Fähigkeit des Menschen zur Unmenschlichkeit erkennen. - Sie kann und darf kein Mittel irgendeiner Konfliktlösung sein und bleiben.- Rosa Luxemburg -
unser alter Rabe Faschismus ist keine Meinung

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