Samstag, 21. März 2026

Nervensägen

 

Ich habe von einer Methode erfahren, wie im Gesundheitssystem in Rehakliniken Personal und Geld eingespart werden kann: Der Patient hilft bei der Betreuung/Bewachung des Mitpatienten, der fast bewegungsunfähig erkrankt ist. Natürlich nur auf Bitte des verantwortlichen Arztes...

Diese Methode könnte ausbaufähig sein, es gäbe vielfältige Einsatzplätze für die Kranken, je nach Schwere ihrer Beschwerden. Wo Bewegung gut tut, warum Gymnastik, wenn sinnvolle Tätigkeiten wie Essen austeilen, Küchenhilfe- Aushilfe, Betten machen oder... auch Bewegung erfordern und gleichzeitig kostensparend für die Klinik sind? Irgendwann sind wir dann bei früheren Buschkrankenhäusern angekommen, die Verwandschaft kann ja auch den Klinikbetrieb unterstützen.

Es macht mich sehr wütend, wie unser Gesundheitssystem trotz immer mehr öffentlich finanzierter Forschung und technischer Neuerungen zu einer Maschinerie wird und nicht die Patienten im Mittelpunkt stellt. Warum sonst sollten Investmentgruppen/ Investoren Kliniken oder Altenheime betreiben, wenn nicht um Gewinne zu erzielen?  

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Ich will euch nicht ohne einen guten Rat ins WE lassen, hört euch an, was der SWR bekannt gab: 

 https://www.swr.de/swrkultur/wissen/nervensaegen-lassen-uns-schneller-altern-100.html 

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Leider zwangen uns Unfall und Krankheit persönliche Einblicke zu erleben und Ohnmachtsgefühle wachsen zu lassen.  

 

 

 

 

 


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