die welt ist bunt, auch wenn es auf die jeweilige perspektive ankommt. unser blickfeld wird von der eigenen wahrnehmung begrenzt. und diese ist nicht zu allen zeiten oder jahreszeiten oder umständen gleich.
wir müssen oder sollten uns immer neu orientieren, wie wir uns und die welt sehen. im laufe der jahre gibt es grundsätzliche gedanken, ethische normen oder überzeugungen, alles spielt eine rolle.
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vor ein paar tagen sah ich im tv große gruppen von stadtmenschen verschiedenen alters, sie passten scheinbar nicht in eine gruppe, sportliche wie mehrgewichtige, mit turnschuhen oder im büro-outfit. alle treffen sich monatlich zu einem gemeinsamen spaziergang, weit über einhundert menschen. einer hatte dazu eingeladen, es werden jeden monat mehr, die redend und ohne handy durch einen park spazierengehen.
stuttgart gibt es einen termin, da sitzen verschiedene sich fremde menschen gemeinsam in einem raum und jeder/jede liest in einem anderen buch, das heißt lesetreff. es können eigene bücher mitgebracht werden, aber es gibt auch einen kleinen vorrat im raum.
beides sind für mich erstaunliche und freudige entwicklungen, zeigen sie doch, es besteht ein bedarf am miteinander. raus aus der vereinzelung der großstadtmenschen, hin zum zunächst unverbindlichen treffen und kennenlernen von mitmenschen.
zum glück braucht es keine große unglücke, damit das stattfindet. so etwas sollten wir überall anregen, in manchen orten gibt es eine "schwätzbank" mit schild. wer da sitzt, will sich gerne unterhalten. es gibt offene handarbeitstreffen in Hinterzimmern von geschäften.
gibt es ähnliches auch für männer? basteltreff mit fahrrädern? mit elektroeisenbahnen?
kommen wir miteinander ins gespräch...