Montag, 26. Januar 2026

Schulkameraden irgendwo

                                                              Bild: Anna- Lena (wo ist das?)
  

 auf der suche nach ideen für diesen blog fahren sich meine gedanken wieder im tal der angst fest: wieviel darf ich preisgeben von meinem leben, von dem anderer menschen und von meinen gedanken über manches. dann ärgere ich mich, ich möchte kein ängstlicher mensch sein. 

wie sollte sich etwas ändern, wenn ich und du und ihr euch nicht ändert? nichtstun heißt die kräfte zur änderung verschenken, die freude an der eigenen wirksamkeit im leben nicht erfahren. ich gehe in mich und trage mich nach außen.

manni ist gestorben, ein von vielen gut gelittener schulkamerad, ein halbes jahr jünger als ich. ich muß zur kenntnis nehmen, dass mein jahrgang und jünger immer häufiger bei den todesanzeigen vorkommt. wie ist es beim nächsten klassentreffen, wie viele werden fehlen bei unserem fünfjährigen rhythmus?  ich fände es wichtig, bei diesem treffen auch nach vorne zu schauen. wir sind einen langen weg gegangen, dieser weg endet unterschiedlich für uns. und alle bereits gestorbenen sind in unseren erinnerungen mehr oder weniger präsent. aber die noch lebenden sollten ihre lebendigkeit spüren...

manni war politisch wach und informiert, auf ihn konnte ich mich verlassen. wichtig war auch sein humor, dass miteinander spotten können über den irrwitz der bürokratie. möge er dort sein, wo er hinwollte.  

6 Kommentare:

  1. Lb Roswitha 👩‍❤️‍👩
    Es wird gestorben um uns herum 💔 und es gehört zum Leben... 🥀

    Vorletzte Woche auch eine Freundin von mir, die ich 38 Jahre kannte ... so traurig, so ein lb Menschen, sie wird mir so sehr fehlen 😞

    „Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung.“ 🙏🏻

    Winterlichen Montags - Gruß und passt GUT auf EUCH auf,
    herzlichst von Annette 🌨️☃️🤍

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    1. liebe annette, dir einen guten start in den februar, mit ohne schnupfen, herzlichen gruß, roswitha

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  2. Ja, liebe Roswitha, manche Abschiede tun besonders weh.
    Und sie erinnern uns auch jedes Mal daran, unser Leben als wertvoll zu begreifen und uns einzusetzen für das Gute im Menschen und in der Welt, jede und jeder auf ihre oder seine Art.
    Einen lieben Gruss zu dir,
    Brigitte

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    1. danke für deine worte, liebe brigitte, auf in den februar und freuen an den merklich längeren tagen, herzliche grüße, roswitha

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  3. So wie Manni gibt es nicht so viele und noch weniger von solchen wachsen nach - oder? Grüße von Sonja

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  4. ja liebe sonja, freuen wir uns mit denen, die noch da sind. den weggefährten/ -innen auf unserer lebensreise. und seien auch wir solche begleiter, dann ist es gut. herzlichen gruß, roswitha

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