Samstag, 23. Mai 2026

visionen mit mut und bloch


vor mehr als einem halber jahrhundert sagte ernst bloch, der in Ludwigshafen 1885 geborene Philosoph, wir müssten ins gelingen verliebt sein, nicht ins scheitern. sein lebenswerk ist die vision des menschlichen fortschrittes, das Prinzip Hoffnung. bloch war überzeugt von der lernfähigkeit der menschen, er plädierte für unseren mut zu empathischen wahrnehmung von uns selbst und der uns umgebenden menschen. er war voller hoffnung, das es menschlichen und gesellschaftlichen fortschritt gibt, wenn die menschen nicht den mut verlieren, im denken und handeln einander unterstützen und visionen des zieles vor augen haben.
 
sein leben war nicht einfach, glatt, ohne schmerzhafte erfahrungen, und die wechselhaften zeiten ab der jahrhundertwende verhinderten ein gesichertes nest zum ruhigen philosophieren. 
 
viele millionen menschen in deutschland engagieren sich ehrenamtlich, sie glauben an ihr tun. wir sollten dafür arbeiten, dass fast alle menschen sich als selbstwirksam erfahren, weil sie etwas zu ihnen passendes tun. helfen wir dazu, dass sie spüren, wie sie anderen helfen können, lassen wir niemanden allein stehen.
 
geben wir nicht nach, wenn die in der politik tätigen falsche prioritäten setzen.
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Es gehört zum Wesen der Hoffnung, dass sie enttäuscht werden kann, sonst wäre sie ja Zuversicht. Die Eitelkeit ist das letzte Kleid, das der Mensch auszieht. (Ernst Bloch 1885 - 1977)
 
  
 

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