ein anderes historisches gebäude, zuletzt als altenheim gerne genutzt, weil mitten in der stadt, jederzeit besuchbar, die alten menschen konnten marktplatzatmosphäre erleben, wurde vor fast drei jahren einer investorengruppe verkauft und steht seitdem leer. viele studierende hätten sich sicher über günstige zimmer in dem wunderbaren, z.t. gut renovierten gebäudekomplex gefreut, eventuell auch als zwischennutzung. was seitdem passiert ist? es wurden gehölze geschnitten an der grenze zu nachbargrundstücken. was ist los?
gibt es keine verpflichtung mehr bei eigentum? besonders bei denkmälern die in der geschichte der stadt eine wichtige rolle spielen. wollen wir alles kommerz und willkür einzelner opfern?
---------------------------------
WER NICHT VOM FLIEGEN TRÄUMT,
DEM WACHSEN KEINE FLÜGEL.
Lb Roswitha 👩❤️👩
AntwortenLöschenWie wahr und so traurig 😞,
dass wertvolle Bausubstanz und Denkmäler dem Verfall preisgegeben werden – ein unwiederbringlicher Verlust für unsere Kulturgeschichte.
Um das Bewusstsein zu schärfen und den Verfall aufzuhalten, gibt es glücklicherweise engagierte Initiativen und Meldestellen: Meldung von Verfall: Nutzen Sie die Plattformen lokaler Denkmalschutzämter (hier in Hessen zuständig: das Landesamt für Denkmalpflege Hessen), um gefährdete Objekte direkt zu melden und zu dokumentieren.
Bürgerliches Engagement: Lokale Heimat- und Geschichtsvereine freuen sich immer über aktive Mitstreiter. Sie setzen sich ehrenamtlich für den Erhalt ein und sammeln Spenden.
Nicht aufgeben, hinschauen 👀
und hoffnungsvoll aktiv werden... 🙏🏻
Herzl. Gruß von Annette ☀️🍀🤗
liebe annette, schauen wir und freuen uns über mitstreiter/-innen, herzlichen gruß roswitha
LöschenEigentum verpflichtet nicht mehr... aber auch die Auflagen für so ein Denkmal kosten enorm viel Nerven und eine Menge Geld, das Häuslebesitzer auch immer weniger haben. Habe das bei meinen Nachbarn mitbekommen, die ein Haus von 1927 renoviert haben. Zum Glück konnten sie eine Werkstatt im Hinterhof verkaufen, die stand nicht unter Schutz und wurde von einem Architekten in eine kleine Wohnung umgebaut.
AntwortenLöschenIch bin ja am Wochenende in deiner Nähe über die Dörfer gekommen: Da steht so viel leer. Aber woher das Geld nehmen, wenn ein Neubau zwar auch nicht billig ist, aber noch billiger. Und die Muskelhypothek kann man ab einem bestimmten Alter nicht mehr aufnehmen, ich sehe das ja an mir. Und der Bruder gibt sich mit dem Elternhaus reichlich Mühe, aber auch seine Kräfte sind dem Alterungsprozess unterworfen.
Ich drücke dem alten Haus dennoch die Daumen.
GLG
Astrid
s.u.
Löschenliebe astrid, mir geht es nicht darum, privatmenschen zu erhöhtem Aufwand zu zwingen um ein Denkmal zu erhalten. mir geht es um investoren, diese kaufen günstig gut gelegene gebäude mit erhöhter abschreibung und versprechen investitionen, die sie dann nicht halten. (warum?). gleichzeitig suchen die studierenden zimmer und könnten ja in der nun schon drei jahren dauernden planungsphase dort wohnen(sie sind immer nur kurz da). alte menschen wurden dadurch zum umzug an den stadtrand gezwungen, nur mit auto erreichbar. es ist ein verlust für sie und die stadtgemeinschaft. herzlichen gruß, roswitha
AntwortenLöschen