Mittwoch, 14. Oktober 2026

Fußstapfen zu groß?

manche treten gerne in fußstapfen, die ihnen zu groß sind. und dann wollen sie, daß niemand genau hinschaut und sie gelobt werden für den schritt. da leiden nun viele unter dem schritt, außer dem, der hornhaut auf der seele hat. 

wie kam es, dass unsere sprache so verrohen konnte, wie früher auch manchmal? Kann nicht mehr unterschieden werden zwischen sachfragen und persönlicher beleidigung? 

manchmal spüre ich selbst schadenfreude, z.b. bei menschen, die robert habeck beschimpften wegen seines kurses und nun über hohe heizölpreise lamentieren.  

zum glück gibt es bücher, es gibt wachsame menschen und mutige. ich halte bärbel bas für mutig, ihr rücktritt vom amt verständlich. unmöglich der befehl des kanzlers an alexander schweitzer, sofort dem entwurf der rentenkommission zuzustimmen. herr merz sollte nochmal lesen, was er vor seiner wahl wollte, und was im koalitionsvertrag steht.

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das neue buch von helga schubert schon gelesen, konnte nicht aufhören: Die Woche danach, dtv. ihre art mit dem leben umzugehen bewegt mich. ein stundenbuch über den tod des partners nach 60 jahren gemeinsamkeit. sie schreibt über erinnerungen  und das gefühl von freiheit zwischen traurigkeit und erlösung. und viel über ingeborg bachmann und klagenfurt und ddr und...  


 

1 Kommentar:

  1. Lb Roswitha ... 👩‍❤️‍👩
    "Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.“
    François Truffaut (1932–1984)

    Herzlich, sonnige Mittwochsgrüße von Annette ☀️🍂🌻... 🫂

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