Sonntag, 27. September 2026

Spiegelungen


 im städtchen gibt es immer wieder überraschene blickwinkel auf gewohnte gebäude. es gibt spiegelungen, die das bekannte fremd scheinen lassen. daneben kommt es auch auf meine stimmung an was ich sehe. wenn ich neugierig um mich schaue entdecke ich mehr, als wenn ich mit gesenktem haupt schnell  besorgungen erledigen will. warum eigentlich schnell - ich bin rentnerin und fußkrank, brauche nicht zu eilen. 

 
- da gibt es ein rätselfoto mit fotografin, denkt euch selbst eine geschichte dazu.
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ich las viel in den letzten wochen, ein buch hat mich sehr bewegt: 
Vera Zischke, Pina fällt aus, ein Roman über eine alleinerziehende Mutter mit behinderten Sohn, der sie und die alle Mitbewohner des Hauses fordert und zusammenbringt. Ein modernes Märchen? Zu lernen gibt es vieles...
 
Doris Knecht, Gruber geht, rororo,  - ein Buch, das ich eigentlich nicht gekauft hätte wenn ich mich besser informiert hätte. Dieser Typ Mann, der Gruber, ist mir sehr unsympathisch. Er ändert sich, und meine Sicht auf das Buch auch. Außerdem ist das Buch mit Humor geschrieben.
 
Lydia Meyer, Die Zukunft ist nicht binär, rororo - eine kluge Recherche über Geschlechterrollen, gut zu lesen, weckt aber Gesprächsbedarf und Widerspruch, muß/will ich noch darüber nachdenken.   
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Es gibt viele Arten von Spiegelungen, so hilft ein neben dem Unterarm aufgestellter Spiegel einer verletzten anderen Hand beim neuen Erlernen von Bewegungen. Oder in der Kommunikation kann es sein, das sich zwei Menschen unbewußt in ihren Bewegungen spiegeln. 
Was spiegelt mein Verhalten wider? Was meine Überzeugungen?  
 

                                           

1 Kommentar:

  1. Was das Thema des letzten Buches angeht, war as auch bei mir/uns virulent, denn ich hatte den Roman einer Transperson in M. gelesen und es ergab ein schönes Gespräch mit meiner Enkelin & Tochter darüber. Und dann auch in dieser Woche mit meinem Bruder, der als Hausarzt auch Transmenschen betreut hat und von daher noch einen anderen Blickwinkel beigetragen hat. Ich glaube, ich habe auch mal von meiner Klasse geschrieben, in der das ein großes Thema war, da eine große Vielfalt in den Geschlechtszugehörigkeiten vorhanden gewesen ist. Dass du da noch drüber nachdenken musst, kann ich nachvollziehen. Ich selbst tue mich mit den Begrifflichkeiten schwer.
    Eine gute neue Woche wünscht dir
    Astrid

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