Mittwoch, 23. Oktober 2019

verschiedene Körbe und mehr


Noch gibt es schöne, handgearbeitete Körbe, um die Ernte einzusammeln. Ich freue mich immer wenn ich solche Körbe sehe. Seit ich selbst einmal versucht habe einen Korb zu flechten, bewundere ich diese Arbeit umso mehr!

Am Freitag gibt es ein Bild für die Freitagstexter, ich möchte den Wanderpokal weiterreichen. Ich freue mich sehr über diesen Gewinn und die Ehre.
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Es gibt auch andere Körbe:

Meinen schönsten Liebesantrag
suchst du ängstlich zu verneinen;
frag ich dann: Ob das ein Korb sei?
Fängst du plötzlich an zu weinen.

...
 

Heinrich Heine (1797 - 1856)

Werden die Körbe heute in der Umgangssprache noch  verteilt?

Montag, 21. Oktober 2019

Goldene Notizen?

Doris Lessing
- das sagte Doris Lessing lange vor dem jetzigen Präsidenten. Am 22. Oktober 1919 in Persien geboren, es ist ihr hundertster Geburtstag! Sie starb am 17. November 2013 in London.

„Stundenlang saß sie da, wägte sorgfältig Worte ab, lauschte ihrem Klang: verführerisch. Musik, vor allem, wenn sie bereits gesungen, sie schwirrten ihr durch den Kopf – wie allen, die mit Sprache umgehen. Wörter tauchen im Kopf auf und tanzen dort Rhythmen, die aus dem Unterbewusstsein auftauchen. Wortsplitter und –fetzen: Manchmal liefern sei einen Hinweis auf einen verborgenen Geisteszustand. Manchmal klimpern und klingeln sie tagelang und machen einen ganz verrückt. Und manchmal sind sie wie ein unsichtbarer Film, wie eine durchsichtige Folie zwischen einem selbst und der Wirklichkeit“ — Doris Lessing, Love, Again

Referenz: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1505481-doris-lessing-stundenlang-sass-sie-da-wagte-sorgfaltig-worte-ab/

Über das Schreiben des Tagebuches:

"Sie führt vier und nicht eines", schreibt Doris Lessing, "weil sie, wie sie erkennt, die Dinge voneinander getrennt halten muß, aus Furcht vor dem Chaos, vor Formlosigkeit - vor dem Zusammenbruch." Ihnen wird schließlich ein Ende gesetzt, und es entsteht etwas Neues: Das goldene Notizbuch.
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Es gibt ja auch Menschen die verschiedene Blogs schreiben, aus diesem Grund?  Ich merke eher, dass mir ein täglicher Blogbeitrag zuviel ist.
Aber ich arbeite ja noch etwas, und ich spüre, es geht nicht mehr alles so schnell wie früher. Außerdem nehme ich mir Auszeiten, hier mal einen Kaffee trinken gehen, dort mal ein Schwätzchen halten, sitzen und schauen...

„Stundenlang saß sie da, wägte sorgfältig Worte ab, lauschte ihrem Klang: verführerisch. Musik, vor allem, wenn sie bereits gesungen, sie schwirrten ihr durch den Kopf – wie allen, die mit Sprache umgehen. Wörter tauchen im Kopf auf und tanzen dort Rhythmen, die aus dem Unterbewusstsein auftauchen. Wortsplitter und –fetzen: Manchmal liefern sei einen Hinweis auf einen verborgenen Geisteszustand. Manchmal klimpern und klingeln sie tagelang und machen einen ganz verrückt. Und manchmal sind sie wie ein unsichtbarer Film, wie eine durchsichtige Folie zwischen einem selbst und der Wirklichkeit“ — Doris Lessing, Love, Again

Referenz: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1505481-doris-lessing-stundenlang-sass-sie-da-wagte-sorgfaltig-worte-ab/
„Stundenlang saß sie da, wägte sorgfältig Worte ab, lauschte ihrem Klang: verführerisch. Musik, vor allem, wenn sie bereits gesungen, sie schwirrten ihr durch den Kopf – wie allen, die mit Sprache umgehen. Wörter tauchen im Kopf auf und tanzen dort Rhythmen, die aus dem Unterbewusstsein auftauchen. Wortsplitter und –fetzen: Manchmal liefern sei einen Hinweis auf einen verborgenen Geisteszustand. Manchmal klimpern und klingeln sie tagelang und machen einen ganz verrückt. Und manchmal sind sie wie ein unsichtbarer Film, wie eine durchsichtige Folie zwischen einem selbst und der Wirklichkeit“

Referenz: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1505481-doris-lessing-stundenlang-sass-sie-da-wagte-sorgfaltig-worte-ab/
„Stundenlang saß sie da, wägte sorgfältig Worte ab, lauschte ihrem Klang: verführerisch. Musik, vor allem, wenn sie bereits gesungen, sie schwirrten ihr durch den Kopf – wie allen, die mit Sprache umgehen. Wörter tauchen im Kopf auf und tanzen dort Rhythmen, die aus dem Unterbewusstsein auftauchen. Wortsplitter und –fetzen: Manchmal liefern sei einen Hinweis auf einen verborgenen Geisteszustand. Manchmal klimpern und klingeln sie tagelang und machen einen ganz verrückt. Und manchmal sind sie wie ein unsichtbarer Film, wie eine durchsichtige Folie zwischen einem selbst und der Wirklichkeit“

Referenz: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1505481-doris-lessing-stundenlang-sass-sie-da-wagte-sorgfaltig-worte-ab/

Samstag, 19. Oktober 2019

Phantasie und Humor




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Mark Twain
 
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Jetzt wird der Garten wieder gegossen, auch gut. Die Tagesschau dauert immer 15 Minuten, egal was passiert, so war es jedenfalls früher. Meine Oma, Jahrgang 1890, saß mit uns abends vor dem Fernseher und schaute Nachrichten. Irgendwann sagte sie: 
"Komisch, dass immer genau soviel passiert, dass 15 Minuten reichen."

Eine wichtige Erkenntnis, sehe ich im Nachhinein. Wer sortiert, was kommt, wer beschneidet Berichte, damit sie in den Zeitrahmen passen? Nach welchen Kriterien?
Da hilft zuerst Phantasie, und im Erkennen der eigenen Machtlosigkeit auch Humor.

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Werden und Vergehen?


Werden und Vergehen in unserem Vorgarten


„Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd.“
Christa Wolf


Viel Dankbarkeit ist in mir wegen des tollen Herbstwetters. Aufbruch zu neuen Aktivitäten, Vorfreude
und Spannung spüre ich, in Gedanken ordne ich meine Tage neu.
Den Satz von Christa Wolf lese ich wieder einmal anders: Ich bin meine Vergangenheit und meine Zukunft, ich will nichts abtrennen und vergessen. Es ist alles da und ich gehe damit um.  
Und auch da Dankbarkeit, weil ich es kann und darf. Ich fühle mich stark. Alles ist Kreislauf, alles gehört zusammen und macht mich aus.

 

Dienstag, 15. Oktober 2019

Die Frau im blauen Kleid

                                                  Hausecke mit Windrad


Schön diese Frau mit dem Windrad! Sie gibt dem Haus eine freundliche Ansicht. Ich vergesse ganz, dass Wind nicht nur freundlich sein kann.
Ein sanftes Säuseln ist sehr angenehm, ein tobender Orkan macht mir Angst.
Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern dieses Blogs allzeit den Wind, den sie brauchen können.

Samstag, 12. Oktober 2019

Die Zeit ärgert nicht


Foto: Anna Lena, meine Enkelin

Sie liebt dieses Spiel ebenso, wie ich es nicht spielen mag. Immer wieder wird gespielt und die Zeit vergessen. Vielleicht ist das eine gute Methode um Kraft zu schöpfen: Zeit vergessen, den Focus auf etwas, dass keine Antwort fordert außer der, zu würfeln und fortzufahren.
Und den Triumpfruf der Gewinnerin aushalten, wenn ich verliere.
Es geht um Nichts, nur um Spaß.


Zitat von Jean Luc Picard:

Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich [...] sind wir alle nur sterblich.  

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Fragen zur Gewalt

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. 
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. 
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. 
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte. 

Martin Niemöller, 1892- 1984, Ev. Theologe


Das Geschehen in Halle ist in einer langen Reihe rechter Gewalt zu sehen. Ich denke an die dort betroffenen Menschen, soviel Leid.

Warum ist die Justiz blind auf der rechten Seite?  Warum gibt es so selten Geschichtsunterricht, der diesen Namen zu recht trägt?
Warum können Polizei und Justiz sich nicht wehren gegen die rechten Tendenzen in ihren Reihen?


Dienstag, 8. Oktober 2019

Balancieren


                                                    Skulptur Paul A. Wagner, Breuberg
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Das Leben ist wie ein Fahrrad.
Man muss sich vorwärts bewegen,
um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.
Albert Einstein

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Der Artist mit den meerblauen Augen ist ganz bei sich. Er balanciert die schweren Kugeln auf seiner Stirn, nur diese Kugeln zählen. Er schaut zwar vorwärts, aber sein Focus sind nicht auf ein Ziel gerichtet, seine Augen unterstützen seine Arbeit.
Er spürt die Kälte der Kugel, das Gewicht - und ist Teil seiner Installation.




Sonntag, 6. Oktober 2019

Der Sonntagschor

Ein Lied zum Sonntag ohne Sonne:

                                                Geburtstagschor, Marianne Wagner, Breuberg


Als Künstler war die Spinne


Gedicht von Emily Elizabeth Dickinson

Als Künstler war die Spinne
noch niemals angestellt,
obwohl die höchsten Ränge
ihr gerne überläßt
jedwege Magd mit Besen
im weiten Christenland.
Versäumtes Musensöhnchen,
ich nehm dich bei der Hand.

Übersetzung: © Walter A. Aue
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Es regnet heute überall, also viel Zeit zum Lesen,  zum Backen, zum...
Ich stelle mir gerade eine Spinne vor der befohlen wird ein Netz zu bauen. Sie läßt sich nichts befehlen, sie macht das ihr gemäße. Und die Ergebnisse ihrer Arbeit reichen ihr zum Leben, ganz ohne Sammlungen anzulegen.


Donnerstag, 3. Oktober 2019

Nobelpreise für Literatur 2007

      Skulptur:  Marinna Wagner, Breuberg


Am 22.Oktober 1919 wurde im heutigen Simbabwe die spätere Nobelpreisträgerin geboren, Doris May Tayler. Bei uns ist sie bekannt als Doris Lessing, sie schrieb einen Klassiker der feministischen Literatur: Das goldene Notizbuch.

Am 11.Oktober 2007 wurde ihr als achtundachtzigjährigen Frau der Nobelpreis für Literatur verliehen. Leider gab es damals viele Stimmen, die diesen Preis für ihr Werk als zu hochgegriffen ansahen. Ich finde dieses Buch aktuell lesenswert und würde mich freuen, fände es weiter Leserinnen und Leser. 


Eine selbstbewußt tanzende Frau, die voll in der Gegenwart und bei sich ist, diese Figur von Marianne Wagner gefällt mir sehr.

Ein Zitat von Doris Lessing:
Denk falsch, wenn du magst, aber Denk um Gottes Willen für dich selber.

erwartungen

leider stand die bank zu weit vom parkschild und ich hatte die befürchtung, die ruhe der katze zu stören... ruhe erwarte ich auch, und beweg...