Am Maar
Du
liegst im seichten Wasser des Maares,
es
umfließt dich angenehm temperiert.
Wind
trägt vom anderen Ufer das Lachen
der
spielenden Kinder zu dir herüber.
Du
siehst die Bäume am Ufer
und
Enten, die im Rohrkolben rasten.
Du
schwimmst mit ruhigen, gleichmäßigen Stößen
hinaus
auf den Kratersee.
Die
kraftvollen Schwimmstöße bereiten dir Freude.
Du
gibst dich ganz dem Rhythmus des Schwimmens hin,
dem
ruhigen Ein- und Ausatmen.
Es
tut gut den Körper zu fühlen,
der
sich leicht und harmonisch im Wasser bewegt.
Du
legst dich auf das Wasser und wirst getragen.
Gedanken
kommen und gehen, du lässt sie vorüberziehen.
Das
kräftige Blau über dir freut dich,
das
Kinderlachen, das Bild der Enten im Rohrkolben.
Du
spürst, die Zeit, die du dir für diesen See nimmst,
schenkt
dir Stärke und Gelassenheit.
Du
schwimmst mit gleichmäßigen Stößen zurück zum Ufer,
ruhig,
voller Freude über das Wasser,
das
deinen Körper umfließt, über deine Muskeln und Sehnen,
die
dich schwimmend forttragen.
Im
Gleichklang zwischen Bewegung und Atmung
spürst
du dich als Teil der Schöpfung.
Am
Ufer sind Menschen die den Tag genießen,
Kinder
spritzen sich nass, spielen mit einem Ball.
Du
gehst aus dem Maar und deine Gedanken sind
froh
und tatkräftig.
