Mittwoch, 23. Oktober 2024

Verschnaufpause und Gedanken


 - ich schaute aus dem küchenfenster und sah dieses insekt zitternd auf der nasenspitze der kleinen figur. schnell fotografierte ich durchs fenster, hätte ich geöffnet, wäre es weggeflogen. hach, wie freute ich mich über den schnappschuß!   

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Einen Blumenstrauß verschenken, einem armen Menschen zuhören, ein Kind erfreuen oder einem Menschen durch Verstehen helfen, Dasein für irgendeinen, den Gott verließ und der sich auf dieser schrecklichen Welt nicht mehr zu trösten weiß, dem sie alle hinweggelaufen sind, das sind die großen Dinge des Lebens!

Die ganz kluge Welt mit ihren Examen und Armeen und Richtern aller Sorten ist nicht das Große und Notwendige.

Helene Böhlau (1856-1940) deutsche Schriftstellerin und Vorkämpferin für Frauenrechte, verheiratet mit Omar al Raschid Bey

Aus ihrem Roman „Das Haus zur Flamm“ 1907


- habt alle einen guten Tag!

Freitag, 18. Oktober 2024

durch die zeit


 Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
Und während Tage und Jahre verstreichen,
Werden sie Stein.

Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
Sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
Bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
Die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
Da blüht nichts mehr.

Ricarda Huch 1864- 1947

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wir, die nach dem krieg geborenen(ich glaube die meisten hier gehören dazu) haben erinnerungen an manches, was uns wegen des verlustes schmerzt. zunächst den tod geliebter menschen, mit zunehmendem alter steigt das risiko, abschiede häufen sich. wir konnten es nicht lernen, es ist immer eine individuelle aufgabe, für jede/jeden von uns.

unsere umgebung änderte sich in den jahrzehnten sehr. lange selbstverständlich hingenommenes ist plötzlich weg: so profanes wie z.b. telefonzellen oder inhabergeführte lebensmittelgeschäfte. aber auch  vögel und fledermäuse fehlen. erinnert ihr euch noch an windschutzscheiben nach längerer autofahrt im sommer? mühsam mussten die toten insekten abgekratzt werden von der windschutzscheibe, diese arbeit ist unnötig geworden. früher gab es immer irgendwo ecken, in denen kinder ungestört spielen konnten, nun ist alles aufgeräumt oder abgesperrt. wo sollten kinder eine kuhle drehen um mit murmeln zu spielen?

besonders unangenehm finde ich den sprachgebrauch und den teilweise ruppigen umgang der menschen miteinander. der tonfall mancher medienvertreter fördert diese sprache weiter und schürt angst. das ämter für die menschen da sind spüre ich leider auch nicht bei allen bediensteten. fürsorge und engagement zum nutzen der allgemeinheit wäre anders, ist mehr als vorschriften abarbeiten.

noch gibt es die jahreszeiten, jetzt werden die tage kürzer, aber bald schon geht es wieder aufwärts. so freue ich mich darüber in einem land mit eindeutigen jahreszeiten zu leben. es liegt an uns allen, ob unsere nachfahren das immer noch erleben können. 

um den rechtsruck auszubremsen braucht es euer aller einsatz, da wo ihr lebt.

„Wie schwer es sein muss, hier einen Weg zu finden, kommt vielleicht am deutlichsten in der gängigen Redensart zum Ausdruck, das Vergangene sei noch unbewältigt, man müsse erst einmal daran gehen, die Vergangenheit zu bewältigen. Dies kann man wahrscheinlich mit keiner Vergangenheit, sicher aber nicht mit dieser. Das höchste, was man erreichen kann, ist zu wissen und auszuhalten, dass es so und nicht anders gewesen ist, und dann zu sehen und abzuwarten, was sich daraus ergibt.“ — Hannah Arendt aus: Rede am 28. September 1959 bei der Entgegennahme des Hamburger Lessing-Preises, zitiert in: diestandard, 11. Oktober 2006 diestandard. at

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/hannah-arendt/
„Wie schwer es sein muss, hier einen Weg zu finden, kommt vielleicht am deutlichsten in der gängigen Redensart zum Ausdruck, das Vergangene sei noch unbewältigt, man müsse erst einmal daran gehen, die Vergangenheit zu bewältigen. Dies kann man wahrscheinlich mit keiner Vergangenheit, sicher aber nicht mit dieser. Das höchste, was man erreichen kann, ist zu wissen und auszuhalten, dass es so und nicht anders gewesen ist, und dann zu sehen und abzuwarten, was sich daraus ergibt.“ — Hannah Arendt aus: Rede am 28. September 1959 bei der Entgegennahme des Hamburger Lessing-Preises, zitiert in: diestandard, 11. Oktober 2006 diestandard. at

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/hannah-arendt/

Sonntag, 13. Oktober 2024

erinnerungen


 

ein geniales verkehrsmittel ist diese schwebebahn, ohne stau fährt sie oberhalb von fluss oder straße. warum nur gibt es nicht mehr überlegungen ausserhalb der gewohnten wege? ein zweites positives beispiel ist die seilbahn in koblenz. wir sollten endlich über das vorhandene hinausdenken, nicht im sinne von höher-weiter-schneller, sondern für neue erfahrungen offen sein. 

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"Das eilende Schiff, es kommt durch die Wogen
wie Sturmwind geflogen;
voll Jubel ertönt's vom Mast und vom Kiele:
»Wir nahen dem Ziele!«
Der Fährmann am Steuer spricht traurig und leise:
»Wir segeln im Kreise.«"

marie von ebner-eschenbach 

ist nicht der weg die eigentliche aufgabe? wir wissen ja nicht, wo wir ankommen in unserem leben. wir können sehr wenig unternehmen, um das ziel zu planen. der heutige tag ist zu unserer verfügung, und wir sollten uns freuen, am abend froh im bett zu liegen: ohne schmerzen, satt und warm, behütet von unserem zuhause. vielleicht denken wir auch daran, was wir für uns und andere an diesem tag taten.

haben wir genug gelacht?

Montag, 7. Oktober 2024

enkelkinder



Wir kommen weit her
liebes Kind
und müssen weit gehen
Keine Angst
alle sind bei Dir
die vor Dir waren
Deine Mutter,
Dein Vater
Und alle, die vor ihnen waren
weit weit zurück
alle sind bei Dir
keine Angst
wir kommen weit her
und müssen weit gehen
liebes Kind.

Dein Großvater

(Dieser Großvater war Heinrich Böll, der dieses Gedicht für seine Enkelin Samay geschrieben hat,  Heinrich Böll, Ansichten eines Anarchisten, 3 SAT/ZDF zum 100. Geburtstag Heinrich Bölls 2017)

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bei den freunden werden neue enkelkinder geboren, alle freuen sich und hoffen für sie auf ein erfülltes leben. ein ganzes dorf braucht es, um ein kind gesund aufwachsen zu lassen, wir alle sind die dorfbewohner für die kinder. 

setzen wir uns ein, dass diese kinder in freiheit und demokratie aufwachsen können, in einer gesunden umwelt, mit mehr chancengleichheit und gerechtigkeit für alle. diesen text von heinrich böll mag ich sehr in seiner klarheit.



Mittwoch, 2. Oktober 2024

hoffnung oder nicht?


                                              Skulptur: Marianne Wagner, Breuberg


Hoffnung

Es reden und träumen die Menschen viel
von bessern künftigen Tagen;
nach einem glücklichen, goldenen Ziel
sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
sie umflattert den fröhlichen Knaben,
den Jüngling locket ihr Zauberschein,
sie wird mit dem Greis nicht begraben;
denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.

Es ist kein leerer, schmeichelnder Wahn,
erzeugt im Gehirne des Toren,
im Herzen kündet es laut sich an:
zu was Besserm sind wir geboren.
Und was die innere Stimme spricht,
das täuscht die hoffende Seele nicht.

Friedrich Schiller

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- da braucht es noch viel, um die nun agierenden mächtigen aus den positionen zu bekommen, wie auch immer. zur zeit wird soviel unheil weltweit ausgeteilt, da werde ich fast sprachlos. 

und doch: heute wurde die neue präsidentin von mexiko vereidigt, die erste frau an dieser stelle, eine linke politikerin, die für mehr gerechtigkeit und vieles andere gute eintreten will. es nährt wieder eine verrückte hoffnung.

und wenn dann noch die frauen sich den machtmännern verweigern würden...

keine kinder in diese kriegswelten gebären...

nicht kochen und putzen und sorgen...

Donnerstag, 26. September 2024

700 Mal gebloggt!


                                                      Kleinplastik: Marianne Wagner, Breuberg 

die drei damen tanzen ihren wilden tanz und bleiben dabei auf dem teppich. ich höre sie lachen und plaudern, es war schön gemeinsam zu toben bis der schweiß rinnt.

was rufen sie? kommt, frauen, macht ernst damit, euch die hälfte des himmels zu erobern. lasst euch nicht sagen, was sich gehört für frauen, was "man" darf, was erwartet wird. sucht in euch, was heraus will, laßt euch anregen von der welt um euch. 

diese welt ist neben all den dingen, die mich fast sprachlos dasitzen lassen, auch wunderbar. sie ist unseren einsatz wert, und jede einzelne und jeder einzelne meiner leser/-innen wird auch schönes und erhaltenswertes und neu zu schaffendes kennen. packen wir es an, es ist unser aller leben an dem wir beteiligt sind.

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in der rhein-neckar-zeitung vom 25. september 2024 ist ein langer artikel über ein geschäftsmodell, dessen gewinne damit erzielt werden, dass für rund 130 euro ein "Virginia- Care"- Komplettpaket bestellt werden kann. laut der zeitung enthält es unter anderem je zwei blutkapseln und "künstliche jungfernhäutchen". geliefert wird weltweit... ersatz für etwas, was es nicht gibt!

laut dem geschäftsführer ist die nachfrage zuletzt um 10 - 20 prozent pro jahr gestiegen. die regisseurin milena aboyan hat den film "Elaha" zu diesem thema gemacht, sie zeigt ihn nun in schulen. aus ihrer sicht ist das thema aber nur ein spezifisches problem. "das patriachat in der gesellschaft ist allgemein ein problem."(RNZ 25.09.24)

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dran denken: 

WER NICHT VOM FLIEGEN TRÄUMT,

DEM WACHSEN KEINE FLÜGEL.

Sonntag, 22. September 2024

denkerinnen und handelnde

“Verteidige dein Recht zu denken. Denken und sich zu irren ist besser, als nicht zu denken.” (Hypatia von Alexandria, Hypatia war eine griechische spätantike Mathematikerin, Astronomin und Philosophin, sie lebte von 370 - 415 n. Chr.)

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Einige Beispiele vergessener Frauen:

Justina Siegmund brachte im Jahr 1690 ein Lehrbuch zur Geburtshilfe heraus, das über ein Jahrhundert ein Standartwerk der Hebammenlehre war. Frau Siegmund erhielt viel wissenschaftliche Anerkennung der Universität Frankfurt/O.

Fanny Hensel, Schwester von Felix Mendelsohn, erhielt dieselbe Ausbildung wie ihr Bruder. Sie komponierte über vierhundert Stücke bis zu ihrem Tod 1847, Uraufführung ihres Oratoriums ist erst 1984!

Caroline Herschel, die 1750 in Hannover geborene Astronomin, erreichte Anfang des 19. Jahrhunderts sogar internationale Ehrungen. Sie schrieb an dreiundsechzig Publikationen mit, ohne dass darin ihr Name gewürdigt wurde.

Dorothea Erxleben, die 1754 zur ersten Doktorin der Medizin promovierte, kämpfte fast ihr ganzes Leben um dieses Recht zur Promotion.

- diese Reihe ließe sich leider lange fortsetzen...

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ich hoffe heute gewinnen die denker. menschen, die sich zeit nehmen ihre gedanken zuende zu denken, die nicht die kurze bestätigung des eigenen horizontes erwarten, sondern sich freuen, wenn er weiter wird. menschen denen fremdes angst macht werden keine entdecker/-innen, aber sie können sich freuen über neues. das problem beginnt, wenn das eigene verhalten zur norm werden soll. oder wenn macht- und geldgier den verstand ausschalten.

besonders gefährlich scheinen mir menschen, die immer sagen, das ist doch ganz einfach...
 

Sonntag, 15. September 2024

Augusta und heutiges Frauenleben

                                                    Riesenrad am Schokomuseum Köln

sie sind sehr mode geworden, diese riesenräder, von denen ich als kind träumte. so können wir uns einen überblick verschaffen, ob es auch zu einem weitblick reicht?

in der politik werden per gesetz die vorgaben gemacht, nach denen sich die bevölkerung dann ausrichten sollte. unser rentensystem wurde grundlegend geändert, sogar die prozente der zu erhaltenden rente gesenkt. man geht nun von beruflich tätigen müttern und vätern aus. dazu sollte es eine verlässliche ganztagsbetreuung in der grundschule geben, ebenso kitazeiten der arbeitswelt angepasst. die folge sind durch die republik fahrende großeltern, bzw. großmütter, familien leben nämlch meist nicht mehr in der nähe. die omas müssen das versagen der institutionen auffangen. 

ja, es gibt länder, in denen dies alles besser geregelt ist, aber politiker/-innen schauen nicht gerne hin, wo grundlegend etwas geändert werden müsste. unserer familienministerin wurde ein großteil des etats gestrichen, die zuständigkeiten zwischen bund und ländern erschwert flächendeckende regeln. und grundsätzlich sollten gesetzliche vorgaben wie die verläßliche grundschule etc. erst beginnen, wenn entsprechene einrichtungen geschaffen wurden(ja, auch räume).

jetzt steigt die beitragsbemessungsgrenze für zahlungen in die sozialversicherungen. eine gute idee wäre, wenn alle berufstätigen da einzahlen müssten. warum freiberufler und selbstständige nicht einzahlen müssen, ist mir unverständlich. so käme mehr geld in die kassen und viele aufgaben würden solidarisch getragen. außerdem unterhalten wir zu viele krankenkassen.

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Literatur-Museum

Morgen ist der Todestag von Augusta Bender, sie lebte von März 1846 bis zum 16.09.1924. Augusta Bender ist eine der wenigen Frauen, für die es ein eigenes Museum in gibt. Wirklich bemerkenswert sind ihre hinterlassenen Schriften :  https://de.wikipedia.org/wiki/Augusta_Bender                                             https://literatur-museum-augusta-bender.de/das-museum/ 

Bewunderswert finde ich, dass sie als alleinstehende Frau damals mehrmals den Altlantik überquerte, um in Amerika zu arbeiten, sich in der Frauenbewegung und gegen Sklaverei engagierte. Sie starb in ihrer Badischen Heimat, beerdigt ist sie in Mosbach.
 

Donnerstag, 12. September 2024

gedanken und nachrichten

                                               Schokomuseum Köln, Transportboot für Kakaofrüchte

in ludwigshafen in der Rheingalerie(einkaufscenter) ist bis ende september die ausstellung eines jungen griechischen künstlers zu sehen: bunt, vielfältig, sogar zum anfassen zeigt er bilder und objekte. ich wünsche ihm mehr besucher/-innen.

der alltag in den nachrichten ist unsäglich, er scheint, als seien menschen in gruppen nicht lernfähig. das liegt natürlich auch an der auswahl der gesendeten nachrichten. und nicht zuletzt an denen, die menschen in diesen sendungen befragen, und an ihrer art, eine meldung vorzutragen. tonfall und gesicht unterstreichen die meldung. da werden auch für mich positve meldungen negativ. manches wird auch einfach böswillig mit häme dargestellt.

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Ich denke nicht mit Wehmut an meine Kindheit zurück. In all den Jahren, die vergangen sind, habe ich niemals das Gefühl gehabt, das Paradies verloren zu haben, sondern ein Paradies finden zu müssen, anderswo, das auf mich wartet. Ein Paradies begraben in meinem Innern.

            Helene Grimaud

 


 

Freitag, 6. September 2024

vermischtes zum sommerende

                                                

Kölner Dom, etwas oben - über 600 Jahre wird schon gebaut. Ob das ein Beispiel für heutige Großbaustellen ist? Da zählen 20 oder 40 Jahre ja nicht, auch 100 Jahre sind im Nu vorbei.

immer wieder nehme ich mir vor, nichts über politik zu schreiben, und doch läuft mir das thema ständig über den weg(die tastatur). meinen letzter blog hatte ich in der örtlichen zeitung als leserbrief und bekam viel zustimmung. und was ändert es, wenn wir etwas erkennen, aber nicht die macht hatten, es vorher zu verhindern? so müssen die alten menschen nun dort auf dem berg bleiben bis zu ihrem tod, übersichtlich verwahrt.
was könnten man tun, was kann ich tun? werde gedanklich und in gesprächen "am ball" bleiben.

den aufreger über die wahl versuchte sich die lokalzeitung u.a. kleinzureden mit dem kommentar, dass in thüringen gerade mal zwei millionen einwohner leben, etwa soviel wie im großraum münchen. leider waren die stimmenanteile der nazis am ende der weimarer republik auch nicht höher.

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Thekla
(1866-
 
 Lingen
1931)
 
 
 
Sommer
 
Sieh, wie sie leuchtet,
Wie sie üppig steht,
Die Rose -
Welch satter Duft zu dir hinüberweht!
Doch lose
Nur haftet ihre Pracht -
Streift deine Lust sie,
Hältst du über Nacht
Die welken Blätter in der heissen Hand ...
 
Sie hatte einst den jungen Mai gekannt
Und muss dem stillen Sommer nun gewähren -
Hörst du das Rauschen goldener Aehren?
Es geht der Sommer über's Land ...


Gerne gelesen: Meine Schwester, die Autorin Bettina Flitner schreibt über ihre Familie und den Schmerz, den der Suizid der geliebten Schwester auslöst. Das Buch ist gleichzeitig eine Reise durch die verschiedenen Wohnorte der Familie, bis in die USA. Und es gibt Einblick in die Arbeit der Fotojournalistin Bettina Flitner weltweit.

versuch eines kleingartens

Es reicht eine Ecke an der Haustüre und einige Sempervivum, Hauswurz.  Der botanische Name der Gattung leitet sich von den lateinischen Wort...