30.10.2020
Heute Abend waren im SWR noch einige Berichte über Stuttgart 21. Auch bei dieser mehr als ärgerlichen Baumaßnahme(bei Rastatt liegt immer noch eine Baumaschine im Betongrab!) mit immensem Kostensteigerungen ohne wirklichen Fortschritt für den Bahnverkehr ging es nicht nach Bedarf, sondern nach Prestige. Peinlich ist, wie die Absprachen wegen des Ausbaus der Rheinstrecke mit der Schweiz nicht eingehalten wurden, wieviel Mittel ohne Sinn verbraten werden. Die Menschen im Mittelrheintal sollen noch mehr Züge aushalten müssen, der Europatakt kann so nie klappen, da es keine Ausweichstrecken gibt, die vorhandenen Schienenwege können den geplante und erhoffte Verlagerung von der Straße auf die Schiene nicht leisten.
Nach einer Reihe von Verkehrsministern, die immer dem Autoverkehr Vorrang einräumten, muss nach dem Rücktritt des jetzigen, teuren Herrn Scheuer, endlich eine Person übernehmen, deren Ziel die Verbesserung der Bahn ist. Bisher wurde es immer schlechter, und ein paar neue ICE verbessern dieses Ergebnis nicht wirklich.
Menschen wollen zuverlässig von A nach B kommen, sie wohnen nicht nur in verkehrsmäßig gut vernetzten Großstädten, sie haben Termine und möchten nicht bei jeder Bahnfahrt bangen, ob sie pünktlich ankommen oder Anschlüsse verpassen.
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Das Problem, Christian Morgenstern:
Der Zwölf-Elf kam auf sein Problem
und sprach: Ich heiße unbequem.
Als hieß' ich etwa Drei-Vier
statt Sieben - Gott verzeih mir!
Und siehe da, der Zwölf-Elf nannt' sich
von jenem Tag ab Dreiundzwanzig.

